#48: Hewi wartet, Grebe rechnet: Was das Entlastungspaket im Waldecker Land bringt
Shownotes
Berlin hat entschieden: Arbeitgeber dürfen ihren Beschäftigten bis zu 1.000 Euro steuerfrei zahlen — müssen aber nicht. Für das Waldecker Land ist das keine abstrakte Frage: Hewi in Mengeringhausen wartet ab, Busunternehmer Markus Grebe aus Goddelsheim hat nachgerechnet — und kommt zu einem ernüchternden Ergebnis. Was das Entlastungspaket für Pendler, Betriebe und Busunternehmer in der Region wirklich taugt, ist Thema in Folge 048.
Das Thema im Fokus:
Hohe Spritpreise und die Reaktion der Branche: Hessischer Bus-Verband schlägt Alarm
Die gute Nachricht:
27 Millionen Bäume seit 2018: Große Fortschritte bei Wiederbewaldung in Hessen
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Transkript anzeigen
00:00:00: In Menginghausen läuft gerade eine der größten Investitionen in die Geschichte von Hebe.
00:00:05: Der Bad Aulser Hersteller von Sanitär-Armaturen und Beschlägen modernisiert sein Werk, zweistellige Millionenbeträge.
00:00:12: Die Beschäftigten fahren jeden Morgen aus dem Waldekerland dorthin – dreißig Kilometer, vierzig Kilometer – jeden Tag!
00:00:19: Der Bundestag hat am vergangenen Freitag beschlossen, Arbeitgeber dürfen ihren Beschäftigtem eine Steuer- und Abgabenfreie Prämie vom bis zu tausend Euro zahlen.
00:00:28: Freiwillig, niemand muss.
00:00:30: Jeder kann.
00:00:31: Heavy hat noch keine Entscheidung getroffen.
00:00:34: Für dieses Jahr heißt es sei in der Zahlung dieser Größenordnung nicht budgetiert und das ist kein Einzelfall im Wallecker Land.
00:00:42: Die Frage die mich heute beschäftigt Ist das soziale Politik oder schiebt der Staat nur die Verantwortung einfach weiter?
00:01:14: Wir haben heute auch eine gute Nachricht für dich und wir haben Feedback.
00:01:19: Los geht's!
00:01:50: Das sind, sagen wir mal, siebzig Kilometer am Tag.
00:01:53: Fünf Tage die Woche!
00:01:54: Das sind rund tausend vierhundert Kilometer im Monat Beim aktuellen Spritpreis in Folge des Iran Krieges.
00:02:00: Wir reden von Werden hier an der Tankstelle.
00:02:02: wirklich wehtun Da landet da schnell ein dreistelliger Betrag allein für den Weg zur Arbeit.
00:02:08: Für viele Menschen im Waliker Land ist das echte Realität.
00:02:11: Wer hier wohnt und arbeitet, der fährt Ein Bus, der zu richtigen Zeit am richtigen Ort ist.
00:02:17: Dann gibt es für vielen nicht eine S-Bahn und U-Bahnen.
00:02:22: Davon reden wir es gar nicht!
00:02:23: Das Auto ist kein Luxus hier, das ist Werkzeug.
00:02:27: Hevi in Bad Arolden Sanitäramaturen beschläge rund sixhundert Beschäftigte.
00:02:32: Produktion in Menginghausen hat noch keine Entscheidung zur Prämie getroffen.
00:02:37: Das Unternehmen wartet auf das fertige Gesetz zwangsläufig.
00:02:40: Für dieses Jahr sei eine Zahlung in dieser Größenordnung nicht budgetiert heißt es.
00:02:45: Hebi is ein Beispiel.
00:02:47: Heavy investiert gerade in zweistellige Millionenhöhe in die Modernisierung des Werks.
00:02:51: Das Geld ist anderweitig gebunden.
00:02:54: und dazwischen ein Gesetz aus Berlin, das sagt ihr könnt, ihr müsst aber nicht!
00:03:00: Die Frage, die sich daraus ergibt ist wäre es eigentlich verantwortlich wenn die Preise steigen und den Menschen nicht mehr durchkommen.
00:03:07: Der Staat?
00:03:08: Die Unternehmen?
00:03:10: Die Menschen?
00:03:12: oder teilen wir die Verantwortung?
00:03:13: und wenn ja nach welcher Logik?
00:03:17: Wir schauen mal drauf.
00:03:19: Okay, um das alles zu verstehen müssen wir kurz zurückblücken.
00:03:22: Diesmal nicht weit, nur wenige Wochen.
00:03:24: Der Iran Krieg hat die Energiemärkte erschüttert.
00:03:27: Die Spritpreise sind stark gestiegen.
00:03:29: Wie stark?
00:03:31: Der Dieselpreis ist seit dem Beginn der Angriffe auf den Iran am artenzehnzehnten Februar von durchschnittlich ein Eurovierend siebzig oft in der Spitze zwei Eurovierzig geklettert und plus von rund vierzig Prozent.
00:03:42: Benzin stieg ähnlich stark.
00:03:44: Der Allerjahrzeh hat das mal ausgewertet.
00:03:45: Der März, der zweitheuerste Tankmonat war in der deutschen Geschichte.
00:03:52: Nur der März-Zweinzwanzig kurz nach dem russischen Überfall auf die Ukraine war noch teurer.
00:03:57: Damals hatte es neun Monate gedauert bis der Dieselpreis wieder unter einst fünf neunzig fiel.
00:04:03: Das als historische Einordnung und wir kommen darauf auch nochmal zurück.
00:04:07: Die Bundesregierung aus CDU, CSU und SPD hat jetzt reagiert.
00:04:11: Sie hatten Energie-Sofortprogramm beschlossen.
00:04:14: Zwei Maßnahmen stehen da im Mittelpunkt, erstens der Tankarbeit.
00:04:17: Ab dem ersten Mai also ab diese Woche bei erscheinender Folge sinkt die Energiesteuer auf Benzin und Diesel für zwei Monate um rund siebzehn Zent pro Liter.
00:04:27: Bundesweit kostet diese Maßnahme rund eins Komma sechs Milliarden Euro und sie gilt bis Ende Juni zwanzig sechsundzwanzig.
00:04:35: Zweitens den Entlastungsprämie.
00:04:37: Arbeitgeber dürfen freiwillig bis zu tausend Euro Steuer- und Abgabenfreiern ihre Beschäftigten zahlen.
00:04:44: Die Prämie muss zusätzlich zum normalen Lohn gezahlt werden, sie darf nicht einfach gegen eine Lohnerhöhung aufgerechnet
00:04:49: werden.".
00:04:50: Und?
00:04:50: Sie ist zeitlich befristet.
00:04:52: In dem Fall bis zum dreißigsten Juni, die Idee ist nicht ganz neu.
00:04:57: Wer den Inflationsausgleichsprämien von zwei Tausend Zweiundzwanzig kennt damals waren es bis zu drei Tausende Euro als Reaktion auf der Karine Krieg Der erkennt das Muster sofort wieder.
00:05:35: haben sich bereits skeptisch geäußert, wie es so ist in Deutschland.
00:05:39: Gegenfinanziert wird das Ganze durch eine Erhöhung der Tabaksteuer – das ist der Plan – noch im Jahr zwanzig sechsundzwanzig.
00:05:46: Okay, soweit die Bundespolitik!
00:05:48: Was das für's Waldeckerland bedeutet?
00:05:50: Das schauen wir uns jetzt genauer an.
00:05:52: Denn die Menschen hier sind ja nicht irgendwelche Arbeitnehmer.
00:05:55: Sie wohnen in einer ländlich strukturierten Region, in der das Auto unverzichtbar ist und wir arbeiten mehrheitlich bei kleinen und mittelständischen Unternehmen Nicht bei Konzernen mit Rücklagen in Milliardenhöhe.
00:06:07: Das ist ein entscheidender Unterschied zu einer Großstadt, in Frankfurt oder München gibt es U-Bahn, Busse fangert Wege mit einem starken Netz.
00:06:16: Wer in Twistetal oder Edatal oder Föhl wohnt und im Korbach oder anderswo arbeitet der braucht in den allermeisten Fällen Auto.
00:06:25: Der hat kaum eine Wahl, er hat kaum die Alternative.
00:06:28: Die Entlastungsprime trifft hier also auf ne sehr konkrete anlassartige Wirklichkeit Und auch Unternehmen, die selbst unter Druck stehen.
00:06:40: Wir von der WLZ haben bei Firmen in der Region nachgefragt und das Bild, dass sich ergibt ist differenziert.
00:06:47: Fangen wir mit dem größten Arbeitgeber an, der sich geäußert hat.
00:06:49: Wir hatten schon Heavy in Bad Aarolsen.
00:06:52: Die haben wie gesagt keine Entscheidung getroffen.
00:06:54: Das Unternehmen verfolgte Diskussion aufmerksam sagt man wartet aber auf das fertige Gesetz.
00:07:00: Für dieses Jahr heißt es sei eine Zahlung dieser Größenordnung nicht budgetiert.
00:07:05: Erstmal keine Absage, im besten Fall ist es eine Verschiebung.
00:07:09: Und sie zeigt ein Grundproblem.
00:07:12: Selbst ein investitionsstarkes Unternehmen kann nicht gleichzeitig Millionen ins Werk stecken und dann noch tausende Euro pro Kopf ausschütten.
00:07:20: Aus dem weiteren Kreisgebiet kommen weitere Stimmen.
00:07:23: Wir hatten uns mal ungehört.
00:07:24: HBÖ CNC in Rosenthal zahlt in vier bis fünf Raten weil die Mitarbeiter lange Anfahrtswege haben.
00:07:31: Möbes Haustechnik ausgemünden?
00:07:33: Das hat nicht!
00:07:34: Die Lage im Bau- und Installationsgewerbe lasse das nicht zu.
00:07:38: Begaute aus Bottendorf will zahlen, wenn die wirtschaftliche Lage es erlaubt frühestens Ende des Jahres.
00:07:45: Geschäftsführer Michael Garte nennt es ein Armutszeugnis, wenn der Staat die Verantwortung auf die Firmenabwälze.
00:07:52: Das Muster hier ist deutlich die einen können, die anderen nicht, diese warten aber alle stellen dieselbe Frage warum wir?
00:08:01: Zu den Verbänden sind in diesem Fall keine Hintergrundmusik Denn Sie sagen, was viele Betriebe denken.
00:08:06: Karsten Rolfs Vorstandsvorsitzender der Vereinigung der Wirtschaft Weidig-Frankmerk, der sagt – Der Wunsch nach Entlastung für Beschäftigten ist verständlich Aber mit dieser Prämie schiebt der Staat die Verantwortung den Unternehmen zu.
00:08:19: Die VDW verweist auf andere europäische Ansätze.
00:08:23: Ein Beispiel Spanien kombiniert die Senkung der Memetsteuer auf Kraftstoffe Mit Zuschüssen für besonders betroffene Branchen.
00:08:30: Ein Ansatz, der Beschäftigte und Betriebe gleichermaßen entlasten würde heißt es.
00:08:35: Und in einer ländlich strukturierten Region wie dem Waldecker Land besonders wirksam
00:08:39: wäre.".
00:08:40: Die VDW fordert verlässliche und wirksame Rahmenbedingungen keine kurzfristigen Maßnahmen von begänzter Reichweite.
00:08:48: Frank Dittmar ist der Kammerpräsident der Handwerkskammer Kassel.
00:08:51: Der bringt die Lage des nordhessischen Handwerkes auf einen einfachen Nenner Bei vielen Betrieben ist kein Puffer da um die Prämie zu zahlen.
00:08:59: Im Bau Hauptgewerbe, beispielsweise kämpfen wir mit Preissteigerungen von fünf bis zehn Prozent und einer schwachen Auftragslage.
00:09:07: Ant Klein-Zirbis ist der Hauptgeschäftsführer der IRK Kassel Marburg aus dem Süden.
00:09:12: Ergänzt jede zusätzliche finanzielle Belastung muss er eben erst in Wirtschaft werden – okay nichts Neues!
00:09:18: Es sei aber nicht hilfreich wenn die Politik statt echter Strukturreform Verträge zulasten Dritter schließe.
00:09:24: Kammerpräsidentin Desire Diren Holzapfel spricht von einer unverhältnismäßigen Verlagerung gerade angesichts der hohen Steuereinnahmen des Staates.
00:09:33: Und noch eine Stimme aus dem Wallecker Land selbst.
00:09:36: LKJ Singhausen aus Diemelssee ist die stellvertretende Landesvorsitzender der Mittelstands- und Wirtschaftsunion Hessen, kurz MET.
00:09:44: Der Verband hat dieser Tage eine klare Forderung gestellt – die sinkenden Rohöl- und Kraftshoppreise müssen schnell an Verbraucher und Unternehmen weitergegeben werden.
00:09:59: Preisenkungen hingegen nur schleppend.
00:10:02: Und das, so gegen Singhausen gefährdet Wohlstand und Arbeitsplätze.
00:10:07: Fähre Energiepreise sagt sie sein zentraler Baustein für die Wettbewerbsfähigkeit nicht nur abstarkt sondern konkret für Handwerk Logistik- und Dienstleistungsbetriebe im Wallecker Land dieser Tagen Wochen und Monaten unter ziemlichem Druck stehen.
00:10:23: Die MET geht mit ihren Forderungen weiter als die Bundesregierung.
00:10:27: Sie will die Energiesteuern auf Diesel, Benzin, Gas und Heizhöhle stärker senken – rund thirty Cent pro Liter Benzin etwa siebzehn Zent pro Liter Diesel.
00:10:36: Und dazu noch die Stromsteuer auf das europäische Mindestniveau absenken und die CO-Zweiabgabe vorübergehend aussetzen.
00:10:44: Das bündet den Kraftschrubpreis um weitere rund siebzen Zent drücken!
00:10:49: Finanzieren will die EMT, dass durch die Rückgabe krisenbedingter Steuermehreinnahmen, also Milliarden, die der Staat durch hohe Energiepreise zusätzlich eingenommen hat.
00:10:58: Das habe ich jetzt mal nicht gegen geprüft.
00:11:00: Ich lasse es als Forderung einfach so stehen.
00:11:03: Möchte noch eine Stimme einbringen, die eine andere Perspektive nochmal öffnet – die des Busgewerbes.
00:11:07: Denn hier zeigt sich besonders deutlich was Hochspritpreise konkret bedeuten.
00:11:12: Markus Grebe führt den Reisedienst Grebe in Gödelzeim.
00:11:16: Er beantwortet dieser Tage Viele Rückfragen, sagt er.
00:11:19: Die Verunsicherung seiner Kunden sei spürbar und er macht kein Geheimnis daraus wohin das führt wenn die Preise so bleiben.
00:11:25: Schulausflüge und Busreisen würden gekürzt oder ganz gestrichen.
00:11:30: Grebe hat mir das Markt konkret vorgerechnet.
00:11:32: eine Fahrt nach Schalke zum Fußballspiel kostet bei einem voll besetzten Bus aktuell sechzig bis siebzig Euro mehr als früher pro Kopf, sagt der, sei das etwa ein halbes Bier.
00:11:42: Das klingt erstmal wenig aber es erdeht sich.
00:11:46: Deutlicher wird das dann noch bei einer Fünf-Tages-Reise an den Gardasee.
00:11:49: Der Bus legt mindestens tausendseinhalb Kilometer zurück, die angekündigten siebzehn Zentt weniger pro Liter würden Gräber auf dieser Strecke rund zweihundertneunzig Euro sparen.
00:11:59: Aber die Preisteilungen der vergangenen Wochen haben die Reise bereits um dreihundertfünfzig bis vierhundert Euro Tore gemacht.
00:12:05: Der Tankrabatt holt also nicht mal richtig auf was der Iran Krieg an mehr Kosten produziert hat.
00:12:12: Momentan liegt Grebel, sagt er bis zu Fünfzig Cent pro Liter über seinen alten Kalkulation.
00:12:17: Vor einigen Jahren hat er deshalb eine Spritpreisklausel in seine Verträge eingebaut.
00:12:22: Übersteigt der Preis eine bestimmte Grenze?
00:12:24: Kann er nachberechnen!
00:12:25: Er will und muss die Mehrkosten an die Kunden weitergeben.
00:12:30: Noch deutlicher trifft es Volker Küster.
00:12:32: Er führt Küsterreisen im Gemünden – da haben wir auch mal nachgefragt.
00:12:35: Die Kraftstoffkosten seien seit Kriegsbeginn im Einkauf um fünf Neues Prozent geschriegen, sagt massive Auswirkungen auf Reisen, deren Preise er Monate vorher kaguliert hat noch mit den alten Spritpreisen.
00:12:48: Bei Gruppenreisen kann er nachbrechen aber beim Schülerverkehr geht das nicht.
00:12:53: dort gibt es feste Verträge.
00:12:55: die Preisgleitklausel heißt das greift frühestens im nächsten Jahr bis dann geht Küster mit dem Mehrkosten in Vorkasse.
00:13:02: Das kostet Liquidität jeden Monat.
00:13:06: Matthias Hörning Geschäftsführer des Fachvorbandes Omnibus Verkehr Hessen Der sagt, für viele Betriebe ist die Belastungsgrenze erreicht.
00:13:14: Ohne kurzfristige Entlastung droht ein tiefgreifender Auswirkungen auf zentrale Bereiche von Mobilität und Versorgung – und erstellt eine Frage, die auch Gräber- und Küster beschäftigt.
00:13:24: Warum profitiert der Staat von hohen Energiepreisen durch Steuermehrernahmen?
00:13:29: Werden die Unternehmen, die das Rückgrat der Mobilität im ländlichen Raum bilden in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten?
00:13:36: Das ist so in etwa die Lage!
00:13:38: Keine schwarz-weiß Welt, wie immer.
00:13:40: Manche zahlen manche können nicht, manche warten ab und alle haben sondern doch den selben Einwand gegen Berlin.
00:13:47: Warum wir?
00:13:49: Als ich hier die Antworten der Wallecker Unternehmung nochmal gelesen habe hatte ich einen Déjà vu.
00:13:54: das kenne ich da irgendwo her Und du warst dann ja auch tatsächlich.
00:13:57: Ja Das ist ja kein neues Muster.
00:13:59: es genau dass was wir schon zwanzig zweiundzwanzig gesehen Haben.
00:14:02: damals nach dem Beginn des ukrainekrieges gab Es Die Inflation.
00:14:06: Ausgleichsprämie bis zu dreitausend Euro steuer- und abgabenfrei freiwillig für Arbeitgeber.
00:14:12: noch damals sagten viele Betriebe gut gemeint falsch konstruiert.
00:14:16: Das Grundproblem ist dieses, der Staat kündigt Entlastung an er berechnet sie.
00:14:23: in der Pressekonferenz lässt sich jetzt überschrift in die Nachricht laufen und zahlen tun dann die anderen.
00:14:30: das ist kein Angriff auf die Idee hinter der Prämie.
00:14:33: Die ist ja richtig.
00:14:34: Wer zur Arbeit fahren muss und sich das kaum leisten kann, der braucht Hilfe.
00:14:38: Schnelle Hilfe, unbürokratische Hilfe... ...und ein steuerfreier Bonus vom Arbeitgeber ist unbюrokratisch.
00:14:44: Das stimmt!
00:14:45: Aber es gibt einen Haken.
00:14:47: Und dieser Haken trifft das Wallecker Land besonders hart.
00:14:52: Hier gibt es keine Automobilkonzerne mit zweistelligen Milliarden Gewinn.
00:14:56: Hier gibt das Heavy in Mengenhausen, dass gerade Millionen ins Werk investiert und gleichzeitig die Prämie nicht stemmen kann.
00:15:02: Den Reisedienst Grebe in Gordelsheim, der bis zu fünfzig Cent über seinen alten Kalkulation liegt.
00:15:07: Handwerksbetriebe in Korbach und Wildung, die mit Preissteigungen von fünf bis zehn Prozent kämpfen Betriebe, die selbst unter Druck stehen.
00:15:15: Wenn ein solcher Betrieb die Präme nicht zahlen kann Sagen wir mal, das ist dann keine Ausrede sondern oft einfach Schlicht Realität.
00:15:23: Dann hat der Beschäftigte bei ihm das Nachsehen.
00:15:26: Sein Arbeitgeber wollte?
00:15:28: Konnte aber nicht!
00:15:30: Der Mitarbeiter im Betrieb nebenan bekommt tausend Euro.
00:15:34: Ähnlich... Beide fahren die gleiche Strecke beide zahlen den gleichen Sprit und haben andere Arbeitgebern.
00:15:41: Das ist ungerecht weil das Instrument falsch kalibiert ist für eine Region wie diese hier.
00:15:46: Die VDW hat auf Spanien hingewiesen Und das ist ja kein exotisches Beispiel.
00:15:51: Mehrwertsteuer auf Kraftstoffe senken, das hätte denselben entlasten in Effekt für jeden der Tankt – für den Pendlein-Twistetal genauso wie für den Landwirtentfühl oder die Flickeren Bad Arlesen.
00:16:01: Keine Abhängigkeit vom Arbeitgeber, kein Glücksspiel ob die eigene Firma zahlen kann oder nicht.
00:16:06: Wir haben die Senkung?
00:16:07: Vielleicht würden noch mehr gehen!
00:16:10: Warum hat die Bundesregierung das nicht gemacht?
00:16:12: und eine möglicher Antwort ist finanzpolitischer Natur.
00:16:16: Eine Mehrwertsteuersenkung auf Kraftstoffe kostet den Staat mehr und trifft das Bundesbudget direkt.
00:16:23: Die Prämie dagegen kostet dem Bund vor allem Steuerausfälle, die Auszahlungen selbst übernehmen die Unternehmen.
00:16:31: Das ist bittiger für Berlin und teurer für Mengenhausen und Gölzheim.
00:16:37: Ich will noch einen anderen Aspekt ansprechen der in Gesprächen mit Unternehmen immer wieder auftaucht.
00:16:43: Und er ist interessant!
00:16:44: Ein Euro-Lohnerhöhung Kostet den Arbeitgeber ungefähr ein Euro vierzig bis ein Euro fünfdreißig.
00:16:50: Davon kommt dann beim Arbeitnehmer fünfundfünfzig Cent an, der Rest versickert in Steuern und Sozialabgaben.
00:16:58: mit der steuerfreien Prämie kommen tausend Euro beim Mitarbeiter an ohne Abzüge okay aber es gibt ein strukturelles Problem.
00:17:05: das ist nicht die Tausend Europräme Die Symptome Bekämpfung Das eigentliche Problem Arbeit ist in Deutschland zu teuer für Arbeitgebern UND Ich möchte es hier mal andersherum sagen, bringt zu wenig für den Arbeitnehmer.
00:17:18: Der Keil zwischen Brutto und Netto ist groß!
00:17:22: Die Bundesregierung hat angekündigt dass zum ersten Januar zwanzig siebenzwanzig eine Reform der Einkommensteuer folgen soll.
00:17:28: Kleine und mittlere Einkommen sollen dauerhaft entlastet werden – das könnte ein richtiger Schritt sein.
00:17:34: Kein kurzfristiger Bonus der vom wohlwollende Schärfsamt hängt oder von einer konjunktuellen Lage sondern eine strukturelle Änderung die für alle gilt.
00:17:43: Bis dahin gilt, wer im Waliker Land das Glück hat bei einem Betrieb zur Arbeiten der Zahlen kann und will bekommt tausend Euro.
00:17:50: Wer das Pech hat beim fragigen Arbeitgeber zu sein?
00:17:53: Bekommt nichts unter Tankarbeit ab dem ersten Mai also.
00:17:57: die Energiesteuersenkung um siebzehn Cent pro Liter gilt aber eben nur für zwei Monate.
00:18:04: Was mir noch wichtig ist zu sagen Die Unternehmen die nicht zahlen sind ja nicht die Schurken in dieser Geschichte.
00:18:09: wie gesagt Ja Nicht uns ist egal wie es unseren Leuten geht Eher im Gegenteil, das Unternehmen sagt wir können nicht ohne unsere Zukunft zu gefährden.
00:18:18: Das ist ein Unterschied und hier auf dem Plattenland vielleicht noch mal was anderes als sonst wo.
00:18:23: Die Kritik gehört wahrscheinlich woanders hin.
00:18:25: sie gehört an die Politik die ein Instrument wählt dass er ihm auf den Papier großzügig klingt und in der Praxis die Verantwortung dort ablegen wo die wenigsten Schultern dafür breit genug sind.
00:18:37: Und Sie gehört in die Frage die Carsten Rolfs von der VdW gestellt hat Was sind verlässliche Rahmenbedingungen?
00:18:44: Nicht, was ist die schnelle Überschrift für die nächste Pressekonferenz.
00:18:47: Ecke Jesinghausen aus Diemelsee hat dazu etwas gesagt das ich für grundlegend halte.
00:18:52: Preiserhöhung sagt sie werden sehr schnell weitergegeben.
00:18:55: Preisenenkungen nur schleppend!
00:18:57: Das ist eine Systembeschreibung und sie trifft den Kern des Problems.
00:19:01: Wer auf Entlastung wartet, wartet immer länger als nötig.
00:19:05: Wer mehr Kosten trägt, trägt sie sofort.
00:19:09: Noch eine Ungerechtigkeit, die Markus Grebe aus Grottelsheim anspricht.
00:19:12: Sein Diesel wird voll besteuert.
00:19:15: Kerosin für Flugzeuge ist steuerfrei.
00:19:19: Wichtig das ist ja kein Naturgesetz!
00:19:20: Das ist ne politische Entscheidung.
00:19:22: wer mit dem Bus durch des Waldegger Land fährt, ob er Schüler auf den Weg zur Klassenfahrt oder als Rentner auf dem Weg an den Gardasee der zahlt also indirekt die Subventionen für den Flugverkehr mit.
00:19:33: Im Waldiger Land sind das keine abstrakten Fragen.
00:19:36: Hier arbeiten Menschen in Betrieben, die sie kennen.
00:19:39: Der Mitarbeiter kennt seinen Chef.
00:19:40: Der Chef kennt seine Belegschaft.
00:19:43: Die Entscheidung ob man zahlt oder nicht ist keine Verwaltungshandlung.
00:19:47: Sie ist hier eine sehr persönliche.
00:19:50: Okay was kommt?
00:19:51: Der Bundesrat soll am achten Mai über das Gesetz abstimmen.
00:19:54: Mehrere Bundesländer haben sich skeptisch geäußert.
00:19:57: Ob die Entlastungspriminkraftstritte steht also noch nicht endgültig fest und das hat ganz praktische Konsequenzen Denn wer die Prämie vor dem offiziellen Inkrafttreten des Gesetzes auszahlt, zahlt sich steuerpflichtig.
00:20:10: Der Steuerfreie Status gilt erst ab dem Tag nach der Verkündung im Bundesgesetzblatt.
00:20:15: für Unternehmen, die sofort handeln wollen heißt das Abwarten bis die Bürokratie fertig ist.
00:20:21: Für die Beschäftigten im wahrlicher Unternehmen bedeutet es noch nicht sicher.
00:20:25: Noch wissen viele Betriebe nicht ob sie zahlen können und selbst wenn der Chef zahlen will er muss warten.
00:20:32: Die Tabaksteuererhöhung zur Gegenfinanzierung kommt ebenfalls noch in diesem Jahr.
00:20:36: Das betrifft zwar eine andere Bevölkerungsgruppe, aber es ist der fiskalische Preis der Maßnahme.
00:20:43: Was solltest du vielleicht im Kopf behalten?
00:20:45: Ich habe Vorschläge!
00:20:47: Erstens Der Tankrabatt kommt für alle ab dem ersten Mai zwei Monate lang rund siebzehn Zent weniger pro Liter.
00:20:53: Das ist automatisch ohne Antrag und ohne Arbeitgeber.
00:20:58: Zweitens die Prämie kommt nur wenn ein Arbeitgebers zahlt Und er muss nicht.
00:21:03: Erkunde Gedicht, nicht als Forderung sondern als Frage.
00:21:05: Manche Betriebe haben dann noch keine Entscheidungen getroffen.
00:21:09: Drittens die eigentliche Entlastung soll dann im Jahr zwei-und zwanzig kommen durch eine Einkommensteuerreform.
00:21:16: Das ist noch ein Jahr hin und ob sie kommt wie angekündigt wird die Zeit zeigen.
00:21:21: Für die Unternehmen im Wallecker Land gilt wer zahlen kann sendet einen Signal – Nicht nur an seine Belegschaft sondern auch an potenzielle neue Mitarbeiter Im Wettbewerb.
00:21:32: und Fachkräfte zählt jede solche Geste.
00:21:36: Zum Abschluss noch eine Zahl aus Gottelsheim.
00:21:39: Markus Grebe hat das mal durchgerechnet, seine betriebseigende Tankstelle die fast dreieinundessig tausend Liter.
00:21:45: ab dem ersten Mai sparte er bei einer vollen Füllung fünftausend sechshundertzehn Euro.
00:21:51: Das ist schon ne echte Entlassung für nen Betrieb der das Waliker Land mobil hält.
00:22:02: Und ich lasse dich nicht aus dieser Folge ohne eine gute Nachricht und die kommt diesmal aus dem Wald.
00:22:09: Aus dem Waldiger, aber auch aus ganz Hessen.
00:22:12: Der fünfundswanste April ist der internationale Tag des Baumes und in Deutschland wurde in diesem Jahr zum fünben siebzigsten Mal begangen.
00:22:19: Die gute nachrecht ist der hessische wald erholt sich.
00:22:22: Hessen Forst hat zur pflanze samt fünf zwanzig sechsundzwanzig Eine bemerkenswerte Bilanz gezogen.
00:22:28: seit den verheerenden extremen Wetterereignissen ab zwei tausend acht zehn wurden im hessischen Staatswald siebenzwanzig Millionen junge Bäume gepflanzt.
00:22:35: Siebenzwanzig Millionen.
00:22:37: Allein in der jüngsten Pflanzsaison kamen zwei Komma sieben Millionen Bäume hinzu.
00:22:42: Wer sich erinnert, was die Jahre nach zwanzig achtzehn gemacht haben, Trockenheit, Hitze, Borkenkäfer, Sturmschäden... Der Borkenkäfer hat den Großteil zum Beispiel der Fichtenwälder zerstört.
00:22:53: Zum Beispiel im Forst am Frankenberg Föhl.
00:22:55: Ganzer Hänge standen Karl.
00:22:57: Die Bilder waren erschreckend und jetzt wechselt es nach!
00:23:01: Besonders das Revier Rodenbach im Forst am Frankenberg Föhl ist ein Beispiel dafür, wie es gehen kann.
00:23:07: Dort laufen langfristige Projekte mit der Edertheitsschule und mit Partnerunternehmen.
00:23:13: Dort halten jetzt siebensechzig Freiwillige und pflanzen rund tausend Bäume an einem Tag.
00:23:19: Was diese Zahlen bedeuten fasst Moritz Frey von Hessen-Forst zusammen.
00:23:23: Wer selbst ein Baum gepflanzt hat entwickelt eine andere Bindung zum Wald und trägt die Botschaft in sein Umfeld weiter.
00:23:31: Vielleicht kann man sagen nicht die Katastrophe verwalten, sondern Schritt für Schritt neu aufbauen.
00:23:36: Mit einem Händen mit Zeit, mit tausenden Menschen, die früh morgens in den Wald fahren und etwas einpflanzen das sie vielleicht nie ausgewachsen sehen werden.
00:23:45: Das zeigt ja dann etwas größeres.
00:23:48: Gemeinschaft funktioniert wenn sie konkret wird Nicht wenn man nur über sie redet Sondern wenn man gemeinsam einen Spaten in der Erde steckt.
00:24:02: Wir kommen zum Hörer Feedback und wir blicken diesmal erst mal zurück auf Folge forty-seven, auf das Rufbrauhaus in Bad Aarholsen.
00:24:10: Die Resonanz war riesig!
00:24:11: Danke dafür aber ein Teil davon zwingt mich zu einer Korrektur.
00:24:17: Fangen wir erstmal mit dem schönen an.
00:24:18: Conny schreibt mir Hi Dennis ich fand dein Bericht sehr interessant.
00:24:22: Ich habe tatsächlich mal zwei Jahre bei den damaligen Treffrotäts gearbeitet Das war um das Jahr zweitausend herum.
00:24:28: Danke Conny.
00:24:29: Das ist eine schöne Rückmeldung, die zeigt wie viele Menschen im Waleker landen der Persönlich Geschichte mit diesem Unternehmen verbinden.
00:24:36: Dann hat sich das Team des Fürstlichen Hochbauhauses für Aarolse gemeldet.
00:24:40: Der Brief war sorgfältig formuliert und er hat mich daran erinnert dass meine Fragen an den Eigentümer auch Menschen treffen, die täglich für die Marke Aarols arbeiten.
00:24:49: Dass man nicht meiner Absicht – ich wollte niemand zu nahe treten –.
00:24:52: der Einsatz dieses Teams in einem schwierigen Marktumfeld verdient Respekt!
00:24:56: Und dann hat sich der Grüne gemeldete Der Ur-Enkel von Heinrich Bühne, der das Hofbrauchhaus in der Mitte mit der Mitgift seiner Frau gepachtet hat.
00:25:06: Er hat mir zwei Fehler genannt die ich in Folge sieben Vierz gemacht habe und er hat recht.
00:25:11: Erstens Ich hab' das alte Amtsgericht in der Rauchstraße als Zentrale der Haarhotels bezeichnet.
00:25:17: Das ist falsch.
00:25:17: Im Amts Gericht war die Marketingagentur länger da neun untergebracht.
00:25:22: Die Haarotels hatten ihren Sitz im Bronzeweg.
00:25:24: zwölf Übrigens auch schon zu Zeiten der Treffhotels Die Helmut Fitz der Vater von Alexander Fitz gegründet hatte.
00:25:31: Das ist ein sachlicher Fehler und ich korrigiere ihn hiermit ausdrücklich.
00:25:36: Zweitens, Ich habe den Eindruck erweckt mit der Auflösung des Hofbrauhaus Heinrich-Bühne GMA und CocaG gäbe es keine Gesellschaft mehr die das Hofbrauaust trägt.
00:25:46: Das stimmt nicht!
00:25:47: Alexander Fitz hat beim Kauf die Fürstliches Hofbrauerhaus Aarolsen GMA gegrundet.
00:25:52: diese Gesellschaft existiert bis heute.
00:25:54: sie hat eine aktuelle Adresse und einen getragenen Prokuristen.
00:25:58: Die Brünengesellschaft durfte laut Kaufvertrag erst im Jahr zwanzig vierundzwanzig gelöscht werden.
00:26:02: Das hätte ich wissen können, mein Fehler.
00:26:05: Der Brüne hat mir das freundlich aber unmissverständlich gesagt und erdrecht.
00:26:10: Die Fragen die ich in Folge sieben Fests gestellt habe, Sie bleiben!
00:26:14: Aber Sie müssen auf der Grundlage richtiger Fakten gestellt werden und daran halte ich mich.
00:26:24: Und das war es mit dieser Folge.
00:26:26: Mehr zu allen Themen auf www.wlz-online.de.
00:26:31: Gib mir gerne Feedback zur Folge.
00:26:33: Welche Themen interessieren dich und was brennt dir unter den Nägeln?
00:26:36: Erzähl es mir!
00:26:37: Und sende mir eine WhatsApp-Sprachnachricht an nuland.seemnull oder die E-Mail an lokalrunde at wlzminusonline.de Wenn du magst, kann mit seiner Nachricht auch als Leserbrief in der Weihkischen Landeszeitung erscheinen.
00:26:53: Natürlich nur wenn du das möchtest.
00:26:55: Schreib mir bitte dabei, wenn du dass nicht möchtet.
00:26:58: Die Infos findest du in dem Schauenurz.
00:27:01: Wenn dir die Folge gefallen hat, abonnier doch ganz schnell und einfach die Lokalrunde.
00:27:05: Und wenn du mir helfen möchtest mehr Wallecker und die sich für die Regionen interessieren zu erreichen dann empfehle den Podcast bitte weiter und bewerte ihn auf Spotify YouTube usw.
00:27:16: Neue Päsoden kommen über Dienstags.
00:27:18: Alle Infos zu dieser Folge findest Du auf www.welzz-online.de.
00:27:22: slash podcast.
00:27:24: Dann würde ich sagen bis nächste Woche mit den Themen die Wallek bewegen Dein Dennis Schmidt.
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