#54: Waldecker Veteranen: Warum wir uns so schwer tun
Shownotes
Zehn Millionen Menschen haben in Deutschland Dienst in der Bundeswehr getan – und lange hat dieses Land keinen einzigen Tag gehabt, der ihnen gehört. Das ändert sich: Am 21. Juni eröffnet an der Edersee-Sperrmauer die Fotoausstellung „Gesichter des Lebens" – und das Waldecker Land feiert damit zum ersten Mal einen zentralen Veteranentag. Warum hat es so lange gedauert? Und was kann ein Foto leisten, das Worte nicht können? ###Das Thema im Fokus: - Erster Veteranentag im Waldecker Land – Fotoausstellung an der Edersee-Sperrmauer: landkreis-waldeck-frankenberg.de/veteranentag ###Die gute Nachricht: - Wildrettung Korbach/Lichtenfels – Drohnen retten Rehkitze (50+ Kitze, 482 ha) - Spenden: Wildrettung Korbach/Lichtenfels e. V., IBAN: DE90 5236 0059 0000 3001 44 ###Infos: Neue Episoden kommen immer dienstags. Alle Infos zu dieser Folge findest Du auf wlz-online.de/podcast. Wenn Dir die Folge gefallen hat, abonnier doch ganz schnell und einfach die 'Lokalrunde'. Und wenn Du mir helfen möchtest, mehr Waldecker und die, die sich für die Region interessieren, zu erreichen, dann empfiehl den Podcast bitte weiter und bewerte ihn auf Spotify, YouTube usw. Du erreichst mich per WhatsApp-Sprachnachricht unter 0170-7372170 oder per E-Mail an lokalrunde@wlz-online.de. -------------------- LOKALRUNDE ist eine Produktion der Waldeckischen Landeszeitung. Abonnier die Waldeckische Landeszeitung - hier als Printausgabe: wlz-online.de/zeitung/abonnement - hier als Epaper: www.wlz-epaper.de
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Transkript anzeigen
00:00:00: Ein Mann steht vor einer Kamera.
00:00:02: Er trägt keine Uniforme, er ist zivil.
00:00:04: Er hat dreizehn Jahre Dienst getan, war in Auslandseinsätzen, hat Dinge gesehen die er nicht vergessen kann.
00:00:09: und jetzt schaut er in ein Objektiv und sagt der Fotografen hinterher – durch deine Fotografie habe ich jetzt die Möglichkeit zu sehen dass ich doch noch fühle.
00:00:19: Dieser Satz stammt nicht aus dem Kinofilm.
00:00:22: Er stammte aus der Arbeit einer Photografin deren Ausstellung in zwölf Tagen an der Edersee Sperrmauer eröffnet und er sagt in einem Halbsatz mehr über das Leben von Veteranen in Deutschland als mancher stundenlange Parlamentsbeschluss.
00:00:33: In Deutschland gibt es rund zehn Millionen Menschen, die in der Bundeswehr gedient haben oder noch dienen – zehn Millionen!
00:00:39: Und lange, sehr lange hat dieses Land keinen einzigen Tag gehabt den gehört.
00:00:44: Das erinnert sich.
00:00:45: Seit twenty-fünfzwanzig gibt es einen nationalen Veterantag und seit diesem Jahr gibt es auch im Allerkerland zum ersten Mal eine zentrale Veranstaltung.
00:00:54: Warum hat das so lange gedauert?
00:00:56: Warum tun wir uns so schwer mit dem Thema?
00:00:58: Und was brauchen
00:00:59: Wetterwahn?".
00:01:00: Da schauen wir heute mal drauf.
00:01:36: Heute beschäftigen wir uns mit dem ersten Veteranen-Tag im Waldecker Land.
00:01:40: Am einstundsten Juni eröffnet an der Edersee Spermau eine Fotoausstellung, die Veteran und Veteran sichtbar machen soll – Menschen, die für dieses Land gedient haben und danach oft allein gelassen wurden.
00:01:51: Ich frage mal was steckt hinter dem Tag?
00:01:54: Was ist in Deutschland lange wiegelaufen und was kann ein Foto dabei leisten?
00:01:58: Und außerdem gibt's noch ne gute Nachricht!
00:02:00: Die kommt diesmal aus Korbach um das Lichtenfelds.
00:02:03: Los geht´s.
00:02:07: Es ist Sonntag der fünfzehnte Juni, zwanzig vierundzwanzig Bad Arrollen.
00:02:11: In der Stadtkirche beginnt ein Gedenkkottesdienst.
00:02:14: Fahrer Philipp Rennert hatte ihn organisiert.
00:02:16: Er ist Reserveroffizier und hatte kurzfristig die Initiative ergriffen.
00:02:20: Der Bundestag hat den Veterantag erst wenige Wochen zuvor beschlossen Und Rennart wartet da nicht lange ab.
00:02:27: Draußen musste in dem Moment kaum jemand was da drinnen gerade passierte.
00:02:31: Stell dir mal vor du bist achtundzwans Jahre alt Du bist nach Afghanistan zurückgekehrt.
00:02:36: Du hast dort Dinge erlebt, die dir niemand glaubt wenn du sie erzählst und die du selbst nicht vergessen kannst auch wenn du es versuchst.
00:02:42: Du schläfst schlecht, du tückst zusammen wenn Türen knallen.
00:02:45: Du weißt nicht wie du das deiner Familie erklären solltest.
00:02:48: Und dann gehst du zurück in dein Leben In ein Dorf irgendwo im Valdeca-Land Kaufsbrötchen bei Mecker Siehst die Leute die Fragen nach wie war's?
00:02:57: Und du weißt nichts was zu sagen sollst.
00:02:59: Veteranen in Deutschland haben lange in dieser Stelle gelebt Weil die Gesellschaft uns herum keine Sprache hatte kein Vokabular, kein Ritual, keinen Tag.
00:03:09: In vielen anderen Ländern – in Großbritannien, Frankreich und den USA gibt es diese Tage seit Jahrzehnten Tage an denen Veteranen nicht erklären müssen, warum sie so sind wie sie sind, Tage an dem sie einfach gesehen
00:03:21: werden.".
00:03:22: In Deutschland hat der Bundestag erst im April zwanzig-vierundzwanzig beschlossen, den fünften Juni zum Nationalen Veterantag zu machen.
00:03:29: Gefeiert wurde er erstmals bundesweit im Juni fünfzwanzIG mit einem großen Fest von dem Reichstagsebeutel in Berlin Und ein Jahr später kommt dieser Tag jetzt auch ins Waldecker Land.
00:03:40: Am Sonntag, dem einzwanzigen Juni öffnet um vierzehn Uhr im Besucherzentrum an der Enersil-Sperrmauer in Hemfurt die Fotoausstellung Gesichter des Lebens.
00:03:49: Ab elf Uhr starten die Waldekker Veteran mit einer Wanderung und eine Motorradtour.
00:03:55: Startpunkt ist übrigens der Beikertreff Zündstoff in Hemfort.
00:03:59: Die Ausstellung ist danach bis zum vierten Juli täglich von elf bis achtzen Uhr kostenlos zugänglich.
00:04:04: Während die Bämmer fährt, fährt er in einen Ort mit Geschichte.
00:04:08: Zerstört im Zweiten Weltkrieg wieder aufgebaut.
00:04:11: heute einer der bekanntesten Touristenmagnete in ganz Hessen und vielleicht darüber hinaus.
00:04:16: Und jetzt schauplatz für etwas das es hier noch nicht gegeben hat Gesichter von Menschen die für dieses land riesigen eingegangen sind Die den meisten von uns sich kaum vorstellen können.
00:04:26: Die zentrale Frage dieser Folge lautet was bedeutet es Veteran zu sein?
00:04:30: In einem Land dass dafür lange keine Worte hatte?
00:04:33: Und was kann ein erster Schritt im Valica-Land bewirken?
00:04:39: Um zu verstehen, warum dieser Juni so wichtig ist muss man zurückschauen.
00:04:44: Das Wort Veteran war in Deutschland lange vermieden – zu belastet durch die Geschichte und zu fremd im Deutschen zu nah an Bildern, die niemand aufrufen wollte.
00:04:52: Ein SPD-Abgeordneter sagte bei der Bundestagsdebatte den Wort wird in Deutschland kaum genutzt und das müsste sich jetzt ändern!
00:05:01: Während Großbritannien seit Jahrzehnten den Remembrance Day feiert, während Frankreich seinen Elften November feiert und während die USA ihren Veterans Day begehen.
00:05:10: Da hat Deutschland lange so getan als gäbe es gar keine Veteranen.
00:05:13: Dabei gibt es sie – und das sind nicht wenige – rund zehn Millionen Menschen, die in der Bundeswehr aktiv waren oder noch aktiv sind.
00:05:20: Seit neunzig war die Bundeswehr im März fünfzig Auslandseinsätzen aktiv.
00:05:25: Afghanistan, Kosovo, Mali, Libanon am Horn von Afrika.
00:05:30: Fünfhunderttausend Soldatinnen und Soldaten haben an Auslandseinsätzen teilgenommen.
00:05:34: Und ein erheblicher Teil von ihnen ist mit Wunden heimgekehrt, die man nicht sieht.
00:05:39: Schätzungen auf Basis von Bundeswehrstudien gehen davon aus dass mindestens zwanzigtausende Einsatz Veteranen und Veteran einer posttraumatischen Belastungsstörung leihen – kurz PTBS.
00:05:49: Die offizielle Fastenfälle sind weit niediger.
00:05:52: Seit Zwei-Tausend Elf wurden im Bundeswehreinrichtung knapp zwei Tausend Achthundert Fälle dokumentiert.
00:06:00: Viele Betroffene erhalten ihre Diagnose erst nach dem Ende ihrer Dienstzeit.
00:06:04: Gestellt von Zivilen Ärzten, die manchmal selbst nicht einordnen können was sie da so vor sich haben.
00:06:10: Wer Hilfe sucht der kämpft oft gleich doppelt oder mehrfach.
00:06:13: Ein Drittel aller Anträge auf Anerkennung einer Wehrdienstbeschädigung wegen psychischer Erkrankungen wird abgelehnt Durchschnitt nicht.
00:06:19: zweiundzwanzig Monate dauert es bis zum ersten Bescheid.
00:06:23: Viele Verfahren ziehen sich über Jahre.
00:06:25: Der Vorsitzende des Bundesdeutscher Einsatzveteran hat das mal so beschrieben Neben den Erfahrungen im Einsatz, neben dem Krieg im Kopf durch die Erkrankung kommt auch noch der Verwaltungskrieg dazu.
00:06:36: Drei Kriege?
00:06:37: Einer im Einsatz einen im Kopf einer auf dem Papier.
00:06:41: und trotzdem wurde lange so getan als sei das alles kein großes Thema Als seien diese Menschen irgendwie selbst schuld an ihrer Lage als hätten sie ja schließlich gewusst worauf Sie sich einlassen.
00:06:51: Das hat sich in den vergangenen Jahren so langsam geändert.
00:06:54: Die Bundeswehr hat Beratungsangebote ausgebaut.
00:06:57: Im Dezember des Jahrhunderts nahmen Emberlin zum Beispiel einen Veteranenbüro seinen Betrieb auf, als zentrale Anlaufstelle.
00:07:04: Im April den Beschluss des Bundestages folgte und im Juni hat es eben zum ersten Mal bundesweit den Veterantag mit dem großen Fest vor dem Reichstag – mit Musik, mit Podiumsdiskussionen, mit Zehntausenden Besuchern und Besucheren.
00:07:19: Das ist der Hintergrund!
00:07:20: Und jetzt kommt der Waldecker Teil der Geschichte und er hat nochmal eine ganz eigene Chronologie.
00:07:25: Im Juni, im Jahr twenty-fünfzehn trafen sich die Wallecker Veteranen am Edersee.
00:07:30: Parallel zur Premiere in Berlin.
00:07:32: In Bad Aroelsen gab es nur Podiumsdiskussionen über Angst und Tapferkeit – ein Barbecue, ein Gottesdienst.
00:07:38: Die Resonanz blieb überschaubar.
00:07:41: Am Ende dieser Veranstaltung hat Andreas Schmandt, Vorsitzender der Wallecker Veteran eine klare Forderung gestellt.
00:07:47: Die Kommunen müssten dem Veterantag selbst ausrichten.
00:07:50: Respekt und Anerkennung dürften nicht von den Veteranern selbst eingefordert werden müssen!
00:07:55: Drei Monate später, im September twenty-fünfenzwanzig beschloss der Kreistag Waldeck Frankenberg bei zwei Gegenstimmen, es soll ab zwanzigzechsundzwanzigerlich eine zentrale Veranstaltung zum Veterantag geben.
00:08:06: Unter Beteiligung der Reservistenverbände, der Waldecker Veteranen und der Bundeswehr vor Ort inklusive des Heimatsschutzregiments Fünf, des Hessischen Heimatschutz Regiments der territorialen Reserve wie heißt.
00:08:18: Im Januar zwanzichzechsendzwanzigg wurde dann das Konzept verabschiedet.
00:08:21: Im Juni, hier findet ihr die erste Veranstaltung statt.
00:08:25: Forderung Beschluss Umsetzung.
00:08:29: Das ging ziemlich flott.
00:08:32: Was passiert da am einzwanzten Juni an der Spermau?
00:08:35: und was steckt hinter der Ausstellung die dort gezeigt wird?
00:08:38: Den Anfang macht nicht der Landrat den Anfang macht eine Fotografin ausschlägt wie ich Holstein.
00:08:42: Danila Skripschkack hat ihr Projekt Gesichter des Lebens nicht aus journalistischem Ehrgeiz begonnen.
00:08:48: Der Anstoß kam von ihrem Sohn.
00:08:50: Er war selbst dreizehn Jahre Soldat bei der Bundeswehr.
00:08:52: Er bat sie seine Kameradinnen und Kameraden zu fotografieren.
00:08:55: Nicht als Helden, nicht den Uniformenparade sondern als Menschen.
00:09:00: Was sie dann erlebte hat ihr Projekt geprägt.
00:09:03: Sie sah die Folgen von Einsätzen körperliche Verletzungen seelische Wunden.
00:09:07: Menschen die ihren früheren Beruf nicht mehr ausüben können Menschen dem Alltag kämpfen mit Situationen die andere als selbstverständlich erleben Ein Einkauf im Supermarkt eine Party ein Feuerwerk.
00:09:19: Skripschreck sagt Fotografie schafft Begegnung Begegnung schafft Gespräch, Gespräch schafft Verständnis und Verständnisschaft.
00:09:26: das Wir.
00:09:28: Das klingt wie ein Slogan aber er beschreibt ja was sehr konkret ist.
00:09:31: nach einem ihrer Shootings trat einen Teilnehmer auf sie zu und sagte Dani durch deine Fotografie habe ich jetzt die Möglichkeit zu sehen dass sich doch noch fühle.
00:09:42: Wow jemand der durch sein eigenes Porträt wieder zu sich selbst zurückfindet durch Sichtbarkeit die Halt.
00:09:48: Die Ausscheinung war bereits beim Bundesweiten Veteranen-Tag, Tag zwanzig fünfzwanzig in Berlin zu sehen und im Landtag von Nordrhein-Westfalen und Düsseldorf.
00:09:54: Jetzt kommt sie ins Walleckerland an die Spermau des Edersees.
00:09:58: Der Landrat des Landkreises Wallek-Fankenberg Jürgen van der Horst sagt dazu – «die Porträts zeigten eindrücklich welche Lebensgeschichten Verletzungen und Hoffnungen, die Menschen so mitbringen».
00:10:07: Als Landkreis sei es ihm anliegen diesen Einsatz für Freie Demokratie und Zusammenhalt sichtbar zu machen, Verständnis zu fördern und das Gespräch in der Gesellschaft zu stärken.
00:10:17: Der erste Kreis Beigeoordnete Karl-Friedrich Fräse ergänzt, der Veterantag sei ein Tag des Respekts.
00:10:22: Anerkennungen und Begegnung – ein Zeichen der Wertschätzung für Menschen die sich unter hohem persönlichen Einsatz für Sicherheit und Frieden eingesetzt
00:10:29: haben.".
00:10:30: Das sind die offiziellen Worte.
00:10:32: Sie treffen einen Kern.
00:10:34: Unter diesem Kern steht eine Geschichte, die im Walliker Land selbst ihren Anfang genommen hat.
00:10:38: Andreas Schmandt ist Oberst AD und Vorsitzender der Walliker Veteran.
00:10:42: Er hat bei fast jedem Auslandseinsatz der Bundeswehr mitgemacht, sagt er.
00:10:46: Beim Veterantag, im Art ARUSen hat er öffentlich gesagt, ich habe viel riskiert und meine Familie ist wie bei vielen anderen daran zerbrochen.
00:10:55: Wir wissen alle wovon wir
00:10:57: reden.".
00:10:57: Und er hat gefordert dass die Kommunen dem Veterantak künftig selbst in die Hand nehmen.
00:11:02: Im September hat der Kreis da genau das beschlossen.
00:11:05: Spandt hat auch klar gesagt wo es ihm dabei nicht geht keine Heldenverirrung kein Militarismus sondern Respekt für Menschen die einen Preis gezahlt haben den die meisten von uns nie zahlen werden.
00:11:16: Denn was die Wallecker Veteranen am selben Tag veranstalten, ist das Gegenteil von offiziell.
00:11:21: Eine Wanderung und eine Kratur offen für alle – Veteran oder nicht?
00:11:26: Das ist bewusst so!
00:11:28: Wer Sichtbarkeit will muss rausgehen.
00:11:30: Wer Begegnung will, muss Gelegenheit dafür schaffen.
00:11:33: Um wer im Wallecker Land lebt, wer weiß….
00:11:35: Diese Region ist ja nicht Berlin.
00:11:37: Hier kennt man sich, hier weiß man, wer im Dorf war und wer zurückgekommen ist.
00:11:41: Das ist auch ne Chance wenn man sie nutzt.
00:11:44: Ein Blick zurück hilft um zu verstehen, was diese Ausstellung trägt.
00:11:48: Daniela Scribschak hat die deutschen Mannschaften bei den Invictus Games in Den Haag und bei den Invictus games in Düsseldorf fotografisch begleitet.
00:11:58: Die Invictous Games sind das weltweit größte Sport-Event für Einsatzgeschädigte gegründigt von Prinz Harry der Zweisemann selbst im Afghanistan im Einsatz war.
00:12:08: In DüsselDorf traten mehr als fünfhundert Athletinnen unterläten aus einundzwanzig Nationen an.
00:12:13: Viele von ihnen haben Gliedmaßen verloren.
00:12:15: Andere sind Querschnittsgelehnt und wieder andere kämpfen mit PTBS.
00:12:20: Scribschak hält diese Momente fest, ihre Arbeit heißt bewusst Gesichter des Lebens – nicht das Krieges, nicht der Opfer.
00:12:28: Die Viennissage am einzwanzigen Juni eröffnen Landrat van der Horst und die Fotografin selbst.
00:12:33: Anschließend kleine Werbeblock ist die Ausstellung bis zum vierten Juli täglich von elf bis achtzend Uhr kostenlos zugänglich.
00:12:39: Letzte Einlass ist um siebzehnunddreißig mehr Informationen bei der Internetseite des Landkreises pack ich in die Shownotes.
00:12:49: Eine Sache muss ich jetzt direkt ansprechen, eine die mich beschäftigt Deutschland tut sich schwer mit Veteranen das ist ja kein Geheimnis aber es ist auch kein unvermeidlicher Zustand und wenn man verstehen will warum es so weit gekommen ist muss man tiefer graben als bis zur letzten Bundestagsdebatte.
00:13:06: Ich gebe mal mehrere Antworten.
00:13:08: Die erste Antwort ist Historisch.
00:13:11: Wer nach nineteenfünfvierzig aufgewachsen ist, der hat gelernt Militär ist kein Gesprächsthema dass man so offen und leicht führt.
00:13:18: Die Wehrmacht hat dieses Land in einen Krieg geführt Der sechzig Millionen Tote gekostet hat.
00:13:22: Das Wort Soldat war lange mit Schuld verbunden.
00:13:25: die Bundesmehr wurde zwar gegründet als notwendiges Instrument in der NATO Ordnung aber nicht als Träger nationale Identität.
00:13:33: Soldaten sollten Staatsbürger im Uniform sein eine bewusste Gegenkonstruktion zum Berufskrieger der Wehr macht.
00:13:40: Das war richtig, aber es hatte eine Nebenwirkung.
00:13:43: Es gab keinen gesellschaftlichen Rahmen in den Veteranen nach dem Einsatz zurückkehren konnten.
00:13:49: Die zweite Antwort ist politisch.
00:13:51: Nach der USA hat Deutschland sein Selbstbild auf Diplomatie, Multilateralismus und wirtschaftliche Stärke gebaut – und das Militärische delegiert an die NATO, an die USA und andere.
00:14:03: Der Politikwissenschaftler Herfried Mönkler hat das die Trittbettfahrer-Mentalität genannt.
00:14:09: Deutschland profitiert von Sicherheit und den vollen Preis zu zahlen.
00:14:13: Soldaten, die im Auslandseinsatz waren, passen in dieses Selbstbild ja nicht rein.
00:14:17: Sie sind eine unbequeme Erinnerung daran dass Sicherheit einen menschlichen Preis hat.
00:14:21: Jochen Rube von der FDP hat es im Kreistag so auf dem Punkt gebracht Die Zeit der Friedensdividende ist vorbei.
00:14:30: Der Traumoforscher Peter Liwein hat beschrieben, wie Gesellschaften kollektive Traumatafe arbeiten oder auch nicht verarbeiten.
00:14:39: Deutschland hat nach nineteenfünfhörtzig funktional verdrängt Wirtschaftswunder statt Trauer Aufbau statt Aufarbeitung.
00:14:46: Diese Verdrängungskultur hat sich auf den Umgang mit Bundeswehr-Veteranen übertragen.
00:14:51: Wer über Einsätze spricht, bricht ein Schweigen Und Schweigen ist in Deutschland nach neunzehnviertzig tief eingeübt.
00:14:57: Nicht als Bösewilligkeit will ich nicht unterstellen, sondern als kollektiver Schutzmechanismus.
00:15:02: Das Problem?
00:15:03: Schutzmechnismen die für die Gesellschaft funktionieren können für den Einzelnen ziemlich verheerend sein.
00:15:10: Die vierte Antwort ist Narrativ.
00:15:12: In Großbritannien gibt es dem Poppy-Mythos in den USA den Rückkehrer Narrativ vom Helden der für seinen Land kämpfte.
00:15:19: Deutschland hat keinen positiv besetzten Soldatenmythos, der nach Nr.
00:15:24: Die Wehrmacht hat alle Kriegererzählungen kontaminiert.
00:15:27: Was bleibt, ist eine Lehrstelle.
00:15:29: Veteranen finden keinen gesellschaftlichen Rahmen in dem ihre Geschichte passt.
00:15:33: Dr.
00:15:33: Ulrich von Natusius von den Grünen hat das im Kreis Dach klar benannt.
00:15:37: Er hat gesagt zu lange waren Veteraninnen unserer Gesellschaft unsichtbar.
00:15:42: Er stimmte für den Veterantag nicht trotz seiner politischen Haltung sondern weil er auch diese Lehrstell erkannt hat.
00:15:51: Bundeswehr-Veteran erleben Deutschland eine Doppelmarginalisierung.
00:15:55: Im linken Milieu gelten sie als Instrumente staatlicher Gewalt, im konservativen Milieu wenn sie instrumentalisiert aber nicht wirklich gehört.
00:16:04: Beide Seiten projizieren auf Sie und keine hört irgendwie zu.
00:16:08: das erzeugt genau das Schweigen dass Andreas Schmand beschreibt.
00:16:11: Und der Golde von der CDU hat im Kreis da gesagt es gibt nichts schöneres als für den Dienst am eigenen Land Wertschätzung zu erfahren.
00:16:18: Wer jahrelang nicht gehört wurde weiß wie viel Gewicht dieser Satz hat.
00:16:24: Die Sechste und letzte Antwort ist systemisch, die Bundeswehr war strukturell unvorbereitet als sie ersten Auslandseinsätze begannen.
00:16:33: Sie hatte kein Versorgungssystem für psychisch Verwundete weil niemand damit gerechnet hatte das Gebrauch werden würde.
00:16:39: Kein Böser Wille!
00:16:40: Das ist die direkte Folge eines Landes dass sich selbst als Nicht-Kriegsführer definiert hatte.
00:16:45: Als dann die Diagnosen kamen PDBS Suizide Berufsunfähigkeit traf das ein System, dass dafür nicht gebaut war.
00:16:52: Markus Bude von der SPD hat im Kreistag den US-Politiker Charles Bernard Rangel zitiert Die Opfer zu Ehren die viel für unser Land im Namen vom Freiheit und Demokratie gebracht haben.
00:17:02: Das ist die Grundlage des Veteratentags.
00:17:05: In den USA hat man das früher begriffen in Deutschland hat es jetzt noch Jahrzehnte gedauert.
00:17:11: Diese Verdrängung hat einen Preis.
00:17:13: Lothar Becker, das der Vorsitzende der Kameradschaft ehemaliger Reservisten und hinterbliebener Imbert Ahrolsen hat das in der Diskussion, so auf den Punkt gebracht.
00:17:23: Soldaten seien in Uniform angepübelt und beschimpft worden.
00:17:27: Öffentlich vereidigungen galten als Risiko.
00:17:29: Selbst heute sagt er, wer dir die Bundeswehr nicht als selbstverständlicher Teil der Gesellschaft wahrgenommen?
00:17:35: Das war nicht immer so – es muss ja auch nicht so bleiben!
00:17:39: Niemand kehrt aus Afghanistan zurück.
00:17:41: Er hat Dinge gesehen, die er nicht beschreiben kann.
00:17:44: Er braucht Unterstützung ….
00:17:45: Und er findet ein System, dass dreißig Prozent seiner Anträge ablehnt Ein Verfahren, das zweiundzwanzig Monate dauert und eine Gesellschaft die nicht weiß was sie mit dem anfangen soll.
00:17:57: Das ist das Ergebnis von sechs Jahrzehnten kollektive Verdrängung historisch politologisch psychologisch narrativ sociologisch unsystemisch.
00:18:06: Uns ist ein Problem dass wir die Gesellschaft mit verursacht haben indem wir Männer und Frauen den Einsätze geschickt haben ohne uns ausreichend zu fragen Was passiert denn eigentlich wenn die zurückkommen?
00:18:16: Und hier möchte ich jetzt auch eine Gegenstimme zu Wort kommen lassen, die im Kraßtag zu hören war.
00:18:21: Regina Preising hat beim Beschluss zum Veteranentag erklärt – Die Veranstaltung gebe einen Rahmen für die verschärfte Mobilisierung der Bevölkerung in Richtung Kriegsführung.
00:18:30: Das ist eine Position, die man auch ernst nehmen muss.
00:18:34: Andreas Schmandt hat darauf die klarste aller möglichen Antworten gegeben.
00:18:37: Er sagt Wir wollen mit dem Veterantag keine Heroisierung unseres Einsatzes für unser Land.
00:18:42: Stattdessen wollen wir Respekt und Anerkennung von den Dienst den wir für alle in der Gesellschaft leisten.
00:18:48: Das ist dann der entscheidende Unterschied, ein Veterantag, der Menschen sichtbar macht die gelitten haben wird für Respekt.
00:18:55: und die Ausstellung von Daniela Schribschab ist ehrlich.
00:18:58: sie zeigt Menschen nicht Helden.
00:19:01: Ein Punkt möchte ich noch gerade ansprechen der im beschlossenen Konzept steht und Fragen aufwirft Die Idee Schulen einzubeziehen zum Beispiel durch das Bundeswehrplanspiel POLLIS bei dem Schülerinnen und Schüler Regierungen und internationale Organisationen simulieren.
00:19:16: Das Konzept nennt es politische Bildung.
00:19:18: Das kann das sein, aber politische Bildungen zur Bundeswehr sollte nicht ausschließlich von der Bundeswehr gestaltet werden.
00:19:24: Hier wäre eine kritische Begleitung durch die Schulen selbst wichtig!
00:19:28: Der Veterantag ist ein Schritt.
00:19:30: Ich finde ein richtiger Schritt Aber er ist kein Ersatz für Strukturen.
00:19:34: Keine Veranstaltung kann die fehlende psychologische Versorgung ersetzen.
00:19:37: Keine Ausstellung Kann zweiundzwanzig Monate Wartezeit auf einen Bescheid verkürzen.
00:19:42: Was einem Veterantage leisten kann Und was die Ausstellung an der Sperrmauer leisten kann, ist etwas anderes.
00:19:48: Er kann das Gespräch beginnen!
00:19:49: Er kann Gesichter zeigen, die sonst unsichtbar bleiben.
00:19:52: Er hat Menschen zusammenbringen, die sich vielleicht sonst nie begegnet werden... Es gibt etwas, dass mich an der Ausstellung von Danila Schripschapp besonders beeindruckt.
00:20:02: Sie nennt ihr Projekt Gesichter des Lebens bewusst.
00:20:05: Sie fotografiert Menschen, die einen Preis gezahlt haben und sie zeigt sie so wie sie sind lebendig verletzt und machen ihn bewahrter.
00:20:13: Der Satz des Veteranen, der nach dem Shooting zu ihr kommt.
00:20:16: Dieser Satz trifft etwas Fundamentales.
00:20:19: PTBS bedeutet den Verlust von Verbindung zur Welt, zu anderen Menschen und sich selbst.
00:20:25: Wenn ein Foto diese Verbindung zurückbringen kann für einen Moment dann ist das ja keine Kleinigkeit.
00:20:32: Ich denke auch daran wie das Waliker Land als Region zu diesem Thema steht.
00:20:36: Wir sind eine ländliche Region.
00:20:37: Viele Familien hier haben Söhne und Töchter die Dienst getan haben bei der Bundeswehr in Auslandseinsätzen in Reserve.
00:20:43: Diese Menschen leben unter uns, eine geschweigen über das was sie erlebt haben.
00:20:48: andere sprechen darüber und das ist der eigentlich Punkt des einzwanzten Juni nicht die vernissage nicht falls wir stehen auch nicht die reden nicht die offiziellen Worte so richtig auf sein mögen da eigentliche punkt ist dass menschen aus dem wilde galant an die sperme auffahren können dass ihr die bilder sehen dass jemand der dienst getan hat vielleicht jemand aus einer Nachbarschaft trifft der genauso geschwiegen hat um das hier anfangen zu reden.
00:21:12: Fotografie schafft Begegnung.
00:21:13: Begegenung schafft Gespräch?
00:21:15: Ich glaube daran!
00:21:16: Noch ein letzter Gedanke, der Bundestag hat den Veterantag mit dem Stimm aller Fraktionen beschlossen bei Enthaltung der Linken.
00:21:24: Der Kreisdankwalde-Krankenmerk hat im Jahr verwendet zwei Gegenstimmen.
00:21:29: Das ist eine klare Mehrheit und das bedeutet dieser Tag ist kein Projekt einer Partei keine politische Agenda.
00:21:35: erste Versuch eine Gruppe von Menschen endlich das zu geben was sie verdient haben Sichtbarkeit und Respekt.
00:21:43: Okay, was passiert als Nächstes?
00:21:45: In wenigen Tagen öffnet die Ausstellung an der Sperrmauer kostenlos bis zum vielen Juli.
00:21:50: Wer am einzwanzten Juni dabei sein will kann morgens bei der Wanderung oder bei der Grattur mitmachen und nachmittags zu Venice Haarsch bleiben.
00:21:57: Für den Landkreis ist das nun eine jährliche Aufgabe in.
00:21:59: die Entscheidung des Kreistags war eindeutig es soll jedes Jahr eine zentrale Veranstaltung geben dass einer Zusage die zählt einen kleinen Messer hatte.
00:22:06: die ersten Veteranen Taxveranstaltungen beim Aarholsen blieben klein.
00:22:10: Klaus Giel, Kreisdachsmitglied der Freien Wähler sagte nach zwanzig-fünfundzwanzig.
00:22:14: Ich fand es überraschend wie wenig diese Veranstaltung wahrgenommen wurde.
00:22:17: Genau deshalb zieht jetzt der Landkreis die Fäden – mit mehr Reichweite, mehr Sichtbarkeit und mehr Programm….
00:22:23: Wir werden sehen!
00:22:24: Nicht an den Reden sondern an Gesichter der Menschen, die kommen.
00:22:28: Was kann sich verändern?
00:22:29: Ich denke das Gespräch nicht der große Diskurs, nicht die Talkshowdebatte, sondern das kleine Gespräch am Gartenzaun beim Frühstück.
00:22:36: wenn jemand von seiner Wanderung einer Sperrmauer erzählt Da war eine Ausstellung über Soldaten, über das was aus Dingen geworden ist.
00:22:44: Und vielleicht kommt dann ja du ich kenne auch jemanden.
00:22:48: Das klingt ja irgendwie erstmal bescheiden Aber in einer Region wie dem Waldecker Land mit wenigen zehntausend Menschen verteilt auf Dörfer und Kleinstädte kein Gespräch am Gartenzaun mehr bewirken als im Bundesmeitesprogramm.
00:22:59: Was bleibt?
00:23:00: Ist die Frage nach den Strukturen.
00:23:02: Ein Veterantag ist kein Versorgungssystem.
00:23:04: Eine Fotoausstellung ist keine Therapie.
00:23:07: Was Veteranen in Deutschland langfristig brauchen, sind kürzere Anerkennungsverfahren, bessere psychologische Unterstützung und eine Gesellschaft die nicht wegschaut.
00:23:16: Eine Sperrmauer des Edersees hängen bald Gesichter – Gesichter von Menschen, die gedient haben, die zurückgekehrt sind und die weiter leben.
00:23:24: Und das ist ein Anfang!
00:23:38: Wildrettung.
00:23:39: Und die Zahlen, die dieser Vereinigten in der ersten vollen Saison vorliegt, finde ich beeindruckend.
00:23:44: Mehr als fünfzig Rehkitze gerettet – dazu zahlreiche Hasen.
00:23:48: an insgesamt sieben-dreißig Einsatztagen wurden rund vierhundertzweiundachzig Hektar Fläche systematisch überklogen mit Drohnen und Wärmebildkameras in den frühen Morgenstunden bevor die Mähwerke anrollen.
00:23:59: Warum braucht es das?
00:24:00: Weil Rehkitzse eine verhängnisvolle Überlebenstrategie haben.
00:24:03: bei Gefahren drücken sich flach auf dem Boden statt zu fliehen.
00:24:06: Im hohen Gas sind sie für Traktorfahrer schlicht unsichtbar und moderne Mähwerke arbeiten so schnell, dass man nur eines Absuchen kaum möglich ist.
00:24:13: Die Lösungen sind Drohnen mit Wärmebildkameras.
00:24:16: Sie fliegen die Flächen ab, je der Landwirt anfängt.
00:24:19: Die Gegner lokalisieren die Tiere, bringen sie vorsichtig aus der Gefahrenzone.
00:24:23: Die Ricke – das Muttertier kann ihr Kids danach ungeschirrt zurückholen.
00:24:27: Kein Stress, kein Trot, kein Verlust!
00:24:30: Was diesen Verein besonders macht, ist ja nicht die Technik, es ist die Zusammenarbeit.
00:24:34: Landwirte melden ihre Methermine frühzeitig und Jäger planen die Einsätze.
00:24:38: Ehrenamtliche Helfer sind am Frühmorgend draußen, während andere noch schlafen – alle ziehen an einem Strang.
00:24:45: Schon der Start in die Saison im Jahr zwanzig sechsundzwanzig bestätigt.
00:24:48: Hundert-achtzig Hektar wurden wieder bereits abgeflogen und dreinzwanziger Rekidze sind gerettet.
00:24:52: Die Saison läuft also.
00:24:54: Und nicht weit entfernt macht die Jagdgenossenschaft Dorf Itter Oberburg in der Gemeinde Füll dasselbe mit ihrer eigenen neu angeschaffenen Drohne finanziert von den Yachtbechtern.
00:25:03: und auch dort erster Einsatz, erster Erfolg.
00:25:06: Und was zeigt das?
00:25:08: Dass moderner Naturschutz nicht von oben verordnet werden muss entsteht wenn Menschen mit konkreten Wissen und echten Engagements selbst aktiv werden im Baltiker Land, im Ehrenamt Mitruhentechnik und guten Willen.
00:25:23: Bevor wir zum Ende kommen noch das Feedback.
00:25:26: Peter hat mir eine ausführliche Nachricht zur vergangenen Folge geschickt.
00:25:29: es ging um Algorithmen in sozialen Netzwerken.
00:25:32: ich hatte gesagt Er hat gar kein Interesse, er funktioniert einfach.
00:25:36: Und Peter widerspricht mir und er hat auch Recht.
00:25:38: Er schreibt, ein Algorithmus ist ein vom Menschen entwickeltes Instrument das den Interessen seiner Entwickler- und Besitzer dient.
00:25:45: Extreme Positionen werden gezielt gefördert, Kinder und Jugendliche werden mit radikalen Inhalten angesprochen... ...und die Besitzer dieser Plattform haben keinen Interesse an einem starken demokratischen
00:25:54: Europa.".
00:25:56: Das ist sein Einwand!
00:25:57: Mein Satz war dann vielleicht doch zu vereinfachten, einen Algorithmos hat keine eigenen Interessen, das stimmt aber er führt die Interessen derer aus, die ihn gebaut haben.
00:26:05: Peter fordert übrigens Offenlegungspflichten gegenüber Regierung und eine strenge Regulierung – er vergleicht Algorithmen mit Kriegswaffen und sagt, die Algorithme sind weit
00:26:13: gefährlicher.".
00:26:14: Das ist nur starke These, danke Peter für diesen Denkanstoß!
00:26:19: Außerdem ein herzliches Dankeschön an Rainer Stiel aus Sweden, der schreibt dass sie sich bei der Lokalrunde genau das vorfindet was er sich vom kritisch engagierten Lokaljournalismus wünscht.
00:26:29: Und das freut mich wirklich sehr.
00:26:31: Und Albrecht Dürrje aus Bad Aurelsen hat sich zur Baureihefolge gemeldet mit einer differenzierten Einschätzung zu Unternehmer Fritz und zur Bedeutung des Aurelser Pilz.
00:26:39: Er hat recht, in der journalistischen Darstellung braucht es immer auch die andere Seite.
00:26:44: Danke für das Feedback!
00:26:46: Gibt du auch du mir gerne Feedback zur Folge?
00:26:48: Welche Themen interessieren dich um?
00:26:49: was brenn dir auf den Nägeln?
00:26:51: Sende mir eine WhatsApp-Sprache nach Recht – jetzt sofort!
00:26:57: oder eine E-Mail an Lokalrunde at wlz-online.de.
00:27:02: Ich warte jetzt so lange, bis du das abgeschickt hast und dann machen wir weiter.
00:27:06: Fertig?
00:27:07: Gut!
00:27:09: Und das war's mit dieser Folge.
00:27:11: mehr zu allen Themen auf www.wlzminusonline .de.
00:27:14: Der Link ist in den Schornnoten.
00:27:16: Mehr zu allen Thema auf www.
00:27:17: Wlz minus online.de.
00:27:19: Den Link findest Du in den Shornnotes Wenn Du magst.
00:27:22: wer mir schreibt kann mit seiner Nachricht auch als Leserbrief in der Weichschen Landeszeitung erscheinen natürlich nur Wenn du das möchtest, schreib mir bitte wenn du es nicht möchtst.
00:27:30: Die Infos findest du auch in den Schurrunden.
00:27:31: Wenn dir die Folge gefallen hat abonnier ganz schnell und einfach die Lokalrunde!
00:27:36: Und wenn mir helfen möchtes mehr Waldecker und die sich für die Direktion interessieren zu erreichen dann empfehle ich dem Podcast weiter und bewert ihn aus Spotify, YouTube usw.
00:27:45: und sofort.
00:27:46: Bei Episoden kommen immer Dienstags und alle Infos zu dieser Folge findest Du auf www.blz-online.ie.
00:27:52: slash podcast Bis nächste Woche mit den Themen die Waldeck bewegen Dein Denne Schmidt.
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