(MEIN WALDECK, 2/3) Der Waldecker, der Wien mitbefreite
Shownotes
Entlassen, gescheitert, ohne Amt — und trotzdem steht er 1683 im Zentrum des Heeres, das Wien vor den Osmanen rettet. Wie ein Waldeckgraf nach dem größten Rückschlag seines Lebens zum Architekten europäischer Bündnisse wurde: Teil 2 der Georg-Friedrich-Trilogie.
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00:00:00: In Folge Sechzig haben wir Georg Friedrich in Aarhausen zurückgelassen.
00:00:04: Achtender als Jahre alt, ohne Amt das Marienburger Bündnis sein größtes diplomatisches Werk von Sammeln einen Kurfürsten zerstört.
00:00:12: Die Idee an der er seine Arbeitsleben lang gearbeitet hat liegt in Trümmern.
00:00:17: Was macht ein Mann dessen Plan gescheitert ist aber dessen Netz noch lebt?
00:00:23: Er wartet nicht.
00:00:24: Er beginnt neu nur langsamer diesmal Geduldiger.
00:00:29: Er zerte ihn der Scheitern im Brandenburg eines gelehrt.
00:00:31: Die Welt lässt sich nicht in einem Jahrzehnten erordnen, manchmal braucht es ein Leben und manchmal braucht das auch
00:00:40: zwei.".
00:01:00: Die Jahre nach Brandenburger sind die dunkelsten, die wir von Georg Friedrich kennen.
00:01:05: Er hat den Dienst des Kurfürsten quittiert.
00:01:07: Er hatte kurz für Schweden gekämpft zu spät zu wenig.
00:01:16: Die Allianz, für die Georg Friedrich alles gegeben hat, löst sich auf.
00:01:21: Er ist vierzig Jahre alt, kein Amt, keine Armee und kein Bündnissystem.
00:01:26: Was bleibt ist Aulsen – die kleine Residenz in der Grafschaft Waldeck, die Wälder, die Dörfer... ...die Eder!
00:01:35: Wir wissen wenig über diese Jahre.
00:01:37: Georg Friedig ist kein Tagebuchschreiber, der uns seine Gedanken aufschreibt.
00:01:41: Was wir aus Briefen und Berichten rekonstruieren können erhält seine Verbindungen aufrecht.
00:01:46: Er schreibt empfängt.
00:01:48: Er beobachtet, was in Europa passiert und was in europa passiert ist beunruhigend für ihn.
00:01:55: Ludwig XIV König von Frankreich der Sonnenkönig der absolutistische Herrscher schlechthin beginnt sein Programm der Expansion.
00:02:04: er will Territorien er will Grenzen verschieben er will Europa nach Frankreichs Bedürfnissen formen.
00:02:11: das bedeutet Der Westen des Reiches ist bedroht.
00:02:15: Die protestantischen Fürsten am Rhein, die Niederlande.
00:02:19: Alle, die Georg Friedrich seit zwanzig Jahren für ein Block der Vernunft gehalten hat, sie alle stehen unter Druck und niemand hat einen System um dagegen zu halten.
00:02:31: Die Idee, die in Brandenburg gescheitert ist... ...ist nicht falsch!
00:02:35: Sie war vielleicht nur zu früh.
00:02:37: Georg Friedlich wartet und sein Moment kommt.
00:02:43: August Die Mogersdorfer Brücke an der Raab.
00:02:48: Heute liegt dieser Ort, an der Grenze zwischen Österreich und Ungarn.
00:02:52: Sechsundviernsechzig ist er der östlichste Punkt bis zudem die osmanischen Armeen Vorrücken.
00:02:58: Das Osmanische Reich, die größte Militärmacht des siebzen Jahrhunderts ist auf dem Vormarsch.
00:03:04: Jahrzehnte lang haben die Osmann-Ungarnbesetz gehalten.
00:03:07: Jetzt dringen Sie weiter nach Wien.
00:03:11: Ein kaiserliches Entsatz.
00:03:12: hier stellt sich ihn entgegen und in diesem her kämpft Georg Friedrich vom Waldeck als Reichsfeldmarschall.
00:03:20: Eine Seite der kaiserlichen Truppen, der Franzosen, der deutschen Fürsten.
00:03:25: Die Schlacht endet mit einem Sieg.
00:03:27: die aus manchen Truppen werden zurückgedrängt.
00:03:31: Der Kaiser leopolde erster Habsburger der Mann gegen dessen Lager Georg Friedlich im Bannenburg jahrelang gearbeitet hat schreibt ihm danach eigenhändig ein Brief Ein Dankesbrief.
00:03:44: Persönlich!
00:03:45: Das ist kein Routinevorgang, kaiserliche Eigenhändigkeiten sind sehr selten – sehr kostbar und politisch sehr bedeutsam.
00:03:53: Leopold I hat gesehen was Georg Friedrich leistet als Soldat, als Organisator, als verlässliche Kraft.
00:04:01: Der Name Waldeck klingt in Wien.
00:04:06: Im selben Jahr stirbt Georg Friedrigs Neffe Heinrich Wolrad früh und kinderlos.
00:04:11: Georg Friedrich erbt die Teilgaschaft Wallek-Eisenberg.
00:04:14: Er hat jetzt etwas, das er seit seiner Brandenburgzeit nicht hatte – eine feste Heimat, einen eigenen Boden, eine Grundlage von der er aushandeln kann.
00:04:24: Er ist vierzig Jahre alt, verspätet aber endlich ist er wieder Herr in seinem eigenen Haus.
00:04:34: Zwischen sechsundsechzig und zweieinzebzig liegt ne Spanne, in der Georg Friedlich weder große Siege noch große Niederlagen erlebt.
00:04:42: Er verwaltet Er knüpft weiter in Verbindung.
00:04:45: Er beobachtet.
00:04:48: Was er beobachtet, bereitet ihm Sorge.
00:04:51: Ludwig XIV wird Dreister.
00:04:53: Sechsundseinzig bis sechshundert achten sechzig der Devolutionskrieg.
00:04:57: Frankreich kraft die spanischen Niederlande an.
00:05:00: Sechzehnzweihensebzig, Frankreich überfällt die vereinigten Provinzen – die Nieder lande selbst.
00:05:05: Eine französische Armee marschiert ein.
00:05:07: Innerhalb von Wochen ist fast das gesamte Land besetzt.
00:05:10: Es ist die größte Krise in der Geschichte der Niederlande seit dem Achtzigjährigen Krieg.
00:05:16: Und in dieser Krise taucht ein junger Mann auf.
00:05:20: Wilhelm III von Oranien, zwei-undzwanzig Jahre alte Stadthalter der Niederalande gerade erst aus einer jahrelangen Ohrmacht des Hauses Oranian herausgetreten vor eine Bevölkerung in einer Stunde höchste Not auf den Posten gerufen.
00:05:34: Wilhem III ist kein großer Feldherr, er ist kein brillanter Daktierer Aber er ist etwas anderes, ein unerschütterlicher Strategie.
00:05:42: Ein Mann mit einem einzigen Ziel.
00:05:45: Frankreich aufhalten koste es was ich wolle.
00:05:48: und der weiß Er braucht Männer erfahrene Männer, Männer die das Spiel schon gespielt haben.
00:05:54: Also wernet er sich an Georg Friedrich von Weideck.
00:05:59: Warum Georg Friedrig?
00:06:00: Die Antwort liegt in seinem Netz In den Verbindungen, die Georg Friedig seit dreißig Jahren gebaut hat.
00:06:05: Wilhelm kennt sein Namen, die Höfe kennen seinen Namen.
00:06:08: Man weiß Dieser Mann kann Armeen organisieren, dieser Mann kann Bündnisse schließen.
00:06:13: Dieser Mann hält an einer Idee fest – dem protestantischen Europa – zu einer Zeit als andere Fürsten nur ihren eigenen Vorteil suchen.
00:06:22: September, die Niederländische Hauptquartier in Bodegraven nahe der Utrechter Grenze.
00:06:30: Georg Friedrich von Waldeck legt sein Eid in die Hände Wilhelms von Oranien.
00:06:35: Er ist zweiundfünfzig Jahre alt.
00:06:37: Der erste Faden, der sich in den Jahren verwendet hat, wird wieder aufgenommen.
00:06:44: Was Gjörg Fridig in den Jahren in den letzten Jahren für die Niederlande tut, ist keine Geschichte großer Schlachten.
00:06:55: Er baut die Armee um... Organisationen, Logistik, Disziplinen.
00:06:59: Die drei Grundlagen einer funktionierenden Streitmacht, die in der zweiten Hälfte des Zebzehn Jahrhunderts nirgendwo selbstverständlich ist.
00:07:05: Söldner Herer sind unzuverlässig – sie laufen weg wenn der Sollt aus bleibt!
00:07:09: Sie plündern die eigenen Leute, wenn sie hungern.
00:07:11: Sie kämpfen gut an guten Tagen und gar nicht an schlechten.
00:07:15: Gjörg Friedrich macht aus dem was er vorfindet etwas stabiler als verlässlicher.
00:07:20: Besser versorgt, besser ausgebildet, besser befähigt.
00:07:24: Das ist keine glamourösere Arbeit Keine Arbeit über die Chronisten ausführlich schreiben, aber es ist die Arbeit ohne die Wilhelm III.
00:07:31: nie hätte kämpfen können gegen Frankreich, gegen den Rest Europas der auf die Niederlande starten und nebenbei Diplomatie.
00:07:40: Georg Friedrich Reist schreibt Briefe er verhandelt mit deutschen Fürsten mit dem Kaiser Mit den Schweden mit den Engländern.
00:07:48: Er baut das System dass er in Brandenburg nicht vollenden konnte.
00:07:52: langsamer geduldiger Stein für Stein.
00:07:55: William III vertraut ihm vollständig.
00:07:58: Ein zeitgenössischer Beobachter schreibt später über diese Freundschaft, Keiser Leopold I. erhebt Georg Friedrich von Waldeck in den Reichsfürstenstand.
00:08:31: Das erste Mal in der Geschichte trägt ein Waldecker den Titel Fürst.
00:08:37: Es ist ein persönlicher Titel, also nicht ärblich.
00:08:40: Er gilt nur für Georg Friedrig selbst – nicht für seine Nachkommen.
00:08:43: Das Haus Waldecks insgesamt wird dreißig Jahre später den ärblichen Fürsten-Titel bekommen Aber im Sommer of sixteen und achtzig ist es noch nicht so weit.
00:08:52: Trotzdem Diese Moment hat Gewicht.
00:08:55: Georg Friedrich von Weileck, geboren als dritter Sohn eines kleinen Grafenhauses in Aarholsen der zweimal aus seinen wichtigsten Ämtern gedrängt wurde, der keinen großen Schlachten gewonnen hat, dem niemand am Anfang prophezeit hätte dass er diesen Weg gehen würde.
00:09:09: Dieser Mann trägt jetzt den Titel Fürst und im selben Jahr beginnt er sein letztes und wichtigstes Werk die Lachenburger Allianz.
00:09:20: Ludwig XIV.
00:09:21: hat in den letzten Jahren die protestantische Welt erschüttert.
00:09:24: In den vergangenen Jahren wird er das Edict von Nantes wiederrufen, das Toleranz-Edict, dass den Huguenotten – den französischen Protestanten – religiöse Freiheit garantiert hatte.
00:09:33: Hunderttausende fliehen aus Frankreich viele kommen ins Reich, viele kommen nach Brandenburg und viele kommen auf Waldeck.
00:09:41: Aber in den vergossenen Jahren ist dieser Widerruf noch drei Jahre weg.
00:09:45: Was Georg Friedrichs sieht ist die Bedrohung im Werten.
00:09:48: Er sieht, wie Ludwig der Vierzehnte Druck aufbaut und wie sich die protestantischen Fürstenzögern zu verbinden und wie das Reich immer schwächer wird.
00:09:56: Und er baut – mal wieder!
00:09:57: Das System der Allianzen, das er immer im Kopf hatte.
00:10:01: Die Laxenburger Allianz-Sechzehnhundertzweinachtzig.
00:10:04: Protestantische und gemäß Sicht katholische Fürsten.
00:10:07: Ein Defensivbündnis gegen Frankreich.
00:10:09: Georg Friedrich ist der Architekt im Hintergrund nicht der prominente Name, nicht der König, sondern den Mann, der die Briefe schreibt, die Verhandlungen führt und der Misstrauen abbaut.
00:10:23: Vier Jahre später – Die Augsburger Allianz, eine Erweiterung stabiler, breiter, fester.
00:10:31: Das System, das in Brandenburg scheiterte, nimmt genau jetzt Form an.
00:10:38: September, was in diesem Monat passiert gehört wohl zu den dramatischsten Momenten der europäischen Geschichte stehen für Wien.
00:10:51: Das osmanische Reich ist auf dem Vormarsch, seit dem Frühjahr sixund dreiund achtzig liegt eine riesige Osmanische Armee, manche Quellen sprechen von hundertfünfzigtausend Mann andere von noch mehr vor den Mauern Wiens.
00:11:03: Die Stadt ist belagert die Verteidiger halten Stand aber sie werden immer weiter geschwächt.
00:11:08: Entsatz muss kommen bald oder wie ein Feld.
00:11:13: Feld Wien der Kopf des Haagsburger Reiches das Zentrum der katholischen Macht im Mitteleuropa.
00:11:19: dann öffnet sich der Weg nach Westen.
00:11:21: In die deutschen Länder, nach Bayern, nach Württemberg möglicherweise bis zum Rhein.
00:11:27: Ein Europa das bereits von Ludwig XIV in dem Westen bedrängt wird und im Osten von den Osmanien wäre eingeklemmt.
00:11:34: was dann passiert kann niemand vorhersagen.
00:11:39: Georg Friedrich vom Walleck ist jetzt dreiundsechzig Jahre alt.
00:11:43: er leidet seit Jahren an Gicht sie befällt seine Gelenke und lässt ihn manchmal kaum gehen.
00:11:48: Er könnte sagen Das ist nicht mehr mein Krieg.
00:11:52: Er sagt es nicht, er führt die Kreistruppen Bayerns, Franklungs- und Oberhessens zum Entsatz her.
00:11:57: Er marschiert nach Wien.
00:12:01: Die Nacht zum zwölften September, sixteenhundertdreiundachtzig das Entsatze steht auf dem Kahlenberg dem Höhenzug nordwestlich von Wien.
00:12:10: tief unten liegt die Stadt erschöpft halb ausgehungert aber noch in Händen der Verteidiger zwischen dem Kahnberg unterstatt des Osmanischen Lager.
00:12:20: Hundertfünfzigtausend Zelte, soweit das auch gereicht.
00:12:23: Feuer die in der Dunkelheit
00:12:25: leuchten.".
00:12:26: Auf dem Karlmerk halten an diesem Abend drei Männer die Beratung Der Herzog von Lothring, Karl der Fünfte Der Co-Fürst vom Bayern Max Immanuel Und Georg Friedrich vom Wallek Fürst zu Wallek General Feldmarschall des Reiches.
00:12:42: Sie teilen es her.
00:12:43: auf Lothringen nimmt den linken Flügel Bayern in rechten Wallek das Zentrum Das Zentrum, die Mitte des Angriffs.
00:12:50: Die Stelle auf der der Druck am größten ist.
00:12:56: Am Morgen des zwölfen September sechzehnunddreinachtzig beginnt der Angriff.
00:13:00: das Entsatz hier rollt vom Kahlenberg herunter in der Mitte Gerg-Friedrich.
00:13:04: Die osmanischen Truppen kämpfen hartnäckig.
00:13:07: Das Entsatziher rollt von Kahlenberge herunter In der Mitte gergfriedlich.
00:13:11: Die aus manchen Truppen Kämpfen hartneckig aber das Ent Satz hier hat den Schwung des Angriffes und die Dringlichkeit von Männern die wissen dass wir nicht fallen darf.
00:13:20: Am Abend des selben Tages ist die Belagerung gebrochen.
00:13:23: Die Osmanische Armee, sie flieht und Wien ist frei.
00:13:30: Man lässt dann eine Gedenkprägung anfertigen Eine Münze, die an diesen Tag erinnert.
00:13:36: Da sind drei Namen drauf Lothring Bayern und Wallek.
00:13:43: Ein Wallecker Garf aus Aarolsen nehmt den Großen seiner Zeit auf einer Münze die Wien nennt.
00:13:48: Das is der Moment auf den Georg Friedrich dreiundsechzig Jahre lang zugearbeitet hat.
00:13:53: Nicht bewusst, nicht geplant... Aber jedes Bündnis das er geschlossen hat, jeder Armee die er organisiert hat jede Verbindung die er aufgebaut hat sie alle führen hierher.
00:14:05: Der Sieg bei Wien ist nicht das Ende des osmanischen Drucks es ist der Wendepunkt!
00:14:10: Der Krieg geht weiter!
00:14:20: und den Kurfürsten von Bayern in Ungarn, in Kroatien an der langen Ostgänze des Reiches.
00:14:26: Er ist jetzt Mitte sechzig.
00:14:28: die Gicht wird schlimmer und die Feldzüge werden anstrengender aber er hört nicht auf.
00:14:34: und nebenbei die Diplomatie Die Augsburger Allianz das Bündnissystem dass er mit der Lachenburger Allians begann weitet sich aus.
00:14:43: mehr Fürsten mehr Sicherheit.
00:14:45: Das protestantische Europa hat wieder eine Form Nicht die, die Gjörg Friedrich I in Brandenburg träumte.
00:14:52: Aber eine, die funktioniert.
00:14:55: und dann... ...Sechzehnhundert achten Achtzig Das Jahr, in dem sich alles ändert.
00:15:04: In England brodelt es seit Jahren.
00:15:06: König Jakob II ist Katholik im protestantischen Land.
00:15:10: Er versucht die Macht der Krone zurück zu gewinnen gegen das Parlament.
00:15:14: er verlete Unterstützung seines eigenen Adels.
00:15:17: er steht vor dem Sturz.
00:15:18: Die englischen Parlamentarier schicken einen Brief nach den Hague an Wilhelm von Oranien.
00:15:24: Der Brief ist eine Einladung, kommt nach England, besteige den Thron, rettet die protestantische Monarchie.
00:15:31: Wilhelm liest dem Brief und entscheidet sich.
00:15:37: Im Herbst-Sechtenhundertundachtzig setzt Wilhelm mit einer Flotte nach England über.
00:15:43: Die Glorious Revolution beginnt.
00:15:47: Jakob II flieht?
00:15:49: Wilhelm III wird König von England, Schottland und Irland.
00:15:53: Es ist ein Moment der die Geschichte Englerns für immer verändern wird.
00:15:57: Die Macht des Parlaments wird gestärkt Die Grundlage der modernen englischen Verfassung wird gelegt Aber in Den Haag hinterlässt Wilhelms Abreise eine Lücke.
00:16:09: Georg Friedrich vom Waldeck bleibt zurück.
00:16:12: Wilhelm nennt ihn zum Generalkapitän der Niederlande Der oberste Befehlshaber der niederländischen Armee In Wilhelmes Abwesenheit Allein verantwortlich ist alt, die Gicht peinigt ihn und an schlechten Tagen kann er kaum gehen.
00:16:28: Und Ludwig IV von Frankreich nutzt genau diesen Moment.
00:16:33: Frankreich erklärt den Krieg.
00:16:36: Der neunjährige Krieg auch Pfälzischer Erbfolgekrieg genannt beginnt.
00:16:41: Frankreich greift an mehreren Fronten an im Rheinland-Brennstädte und die Falswett verwüstet.
00:16:48: Im Westen in den spanischen Niederlanden dem heutigen Belgien stehen Gjörg Friedrich und seine Armee dem Feind gegenüber.
00:16:56: Er ist allein, Wilhelm ist in England.
00:16:58: die Koalition, die Gjorg-Friedrich Jarlang aufgebaut hat muss jetzt halten.
00:17:02: sie muss beweisen dass ihm mehr ist als Papier.
00:17:05: der erste Feldzug als Generalkapitän Gjork Friedrich marschiert in die spanischen Niederlande.
00:17:14: zusammen mit brandenburgischen Truppen dem Land aus dem er eins verbannt wurde verteidigt er den Niedereien gegen die Franzosen.
00:17:20: Am fünfundzwanzten August, die Schlacht bei Valkour.
00:17:26: Valkur ist eine kleine Stadt in den Ardennen im heutigen Belgien.
00:17:33: Die Franzosen planen die holländische Kavallerie zu vernichten.
00:17:37: Ein Überraschungsangriff sorgfältig vorbereitet.
00:17:40: ein Festtag für Ludwig XIV soll es werden.
00:17:43: Georg Friedrich bereitet ihnen eine Niederlage.
00:17:46: Die Details der Taktik kennen wir gar nicht vollständig.
00:17:49: Was wir wissen?
00:17:51: Georg Friedich lässt die Franzosen angreifen und schlägt zurück, als der Angriff seinen Höhepunkt überschritten hat.
00:17:56: Flanke gegen flanke – das Moment des Gegners gebrochen.
00:18:00: Die Franzosen ziehen sich zurück.
00:18:02: Ein Sieg klar und eindeutig.
00:18:05: Glückwürdig ist neunundsechzig Jahre alt und es ist sein schönster Feldsieg.
00:18:10: Und auch sein letzter.
00:18:12: Was im nächsten Jahr kommt, ist das Gegenteil davon die niedelange über die Zeitgenossen spotten Das scheitern, dass ein Ruf für immer überschattet.
00:18:22: Und trotzdem, was Georg Friedrich in diesen Jahren gebaut hat – das Bündnissystem die Verbindung zu Uranien und protestantischer Europa – dass jetzt erstmals wirklich zusammenhält.
00:18:31: Das ist stärker als jeder einzelne Schlacht!
00:18:35: Ob es der Gegenschlag Frankreichs aushält?
00:18:37: Ob ein neunsechzigjähriger Giftgeplagter noch führen kann, was er aufgebaut hat?
00:18:42: Was bleibt wenn der Feld herfällt und der Diplomat noch da ist?
00:18:47: Das erzählen wir in der nächsten Folge.
00:18:51: Das war die Folge der Lokalrunde, Wallecker Porträtes Teil zwei.
00:18:55: Der Mann der Wien mitbefreite.
00:18:57: in Folge ein sechzig teil drei Geburt und Tod in Aarholsen.
00:19:02: Die Lokal Runde erscheint immer Dienstangs überall wo es Protest gibt bis zur nächsten Woche mit den Themen die wallek bewegen dein Dennis Schmidt.
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