Wasserstreit: Waldeck kämpft um den Edersee
Shownotes
Der Edersee steuert auf ein Rekord-Niedrigwasser zu – und mitten im August drosselt das Wasserstraßenamt die Eder auf eine Marke, die sonst nur im Winter gilt. Während Waldecker Kommunen eine grundlegende Neuordnung fordern, wehrt sich die Weserregion mit eigenen Zahlen: 810.000 Tonnen Schiffsfracht gegen 570 Millionen Euro Tourismusumsatz. Lokalrunde-Host Dennis Schmidt fragt in dieser Folge: Wie lange reicht das Wasser im Waldecker Land noch für alle, die es brauchen – und wer entscheidet, wenn es nicht mehr reicht?
Das Thema im Fokus: ● Strandbad Waldeck muss Absperrung entfernen, Blaualgen breiten sich aus: WLZ-Artikel lesen ● Regionalverband warnt: „Das Wasser des Edersees ist endlich“: WLZ-Artikel lesen ● Weserbund gegen Edersee-Resolution: „Tausende Arbeitsplätze gefährdet“: WLZ-Artikel lesen ● Wasserversorgung in Waldeck-Frankenberg stabil, aber Klimawandel erhöht Druck: WLZ-Artikel lesen ● Wasserskisaison am Twistesee komplett ausgefallen: WLZ-Artikel lesen
Die gute Nachricht: ● Die Sanierung des historischen Rentmeisterhauses am Flechtdorfer Kloster geht in die nächste Runde: Handwerker haben mit dem Innenausbau begonnen
Infos: Neue Episoden kommen immer dienstags. Alle Infos zu dieser Folge findest Du auf wlz-online.de/podcast. Wenn Dir die Folge gefallen hat, abonnier doch ganz schnell und einfach die 'Lokalrunde'. Und wenn Du mir helfen möchtest, mehr Waldecker und die, die sich für die Region interessieren, zu erreichen, dann empfiehl den Podcast bitte weiter und bewerte ihn auf Spotify, YouTube usw. Du erreichst mich per WhatsApp-Sprachnachricht unter 0170-7372170 oder per E-Mail an lokalrunde@wlz-online.de.
LOKALRUNDE ist eine Produktion der Waldeckischen Landeszeitung. Abonnier die Waldeckische Landeszeitung – hier als Printausgabe: wlz-online.de/zeitung/abonnement – hier als Epaper: www.wlz-epaper.de
Transkript anzeigen
00:00:00: Ein Drahtseil, gespannt bis an die Grenze.
00:00:03: Am Strandbad Waldeck erhält es normalerweise die Schwimmzone vom Rest des Idasis ab.
00:00:08: Jetzt musste die Stadt Waldecks entfernen.
00:00:11: Der Wasserstand ist so weit gesunken dass die Absperrung sonst reißen würde.
00:00:16: Rein rechtlich gilt das Strandbad damit als geschlossen.
00:00:19: Baden geht trotzdem auf eigene Gefahren Und kein hundert Meter weiter in der Bringhauser Bucht breiten sich blau-grüne Schlieren auf dem Wasser aus Blaualgen.
00:00:29: Bürgermeister Nikolas Havel sagt, die Technik am Ufer sei Jahrzehnte alt gebaut für eine Zeit in der solche Pegel, die wir im Moment haben, im Sommer nicht zu früh und nicht so häufig auftraten.
00:00:41: Diese Zeit ist vorbei!
00:00:44: Während ich das schreibe lässt das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt nur noch vier Kubikmeter Wasser pro Sekunde aus dem Edersee ab.
00:00:51: Das ist die Grenze, die sonst nur im Winter gilt.
00:00:54: Sinkt der Füllstand der Tatsperre weiter wird in etwa vier Wochen eine Marke unterschritten ab der die Eder unterhalb der Sperrmauer praktisch trocken fällt.
00:01:02: Gleichzeitig kämpfen Landwirte um ihre Maisernte, streiten Kommunen mit der Weseregion um jeden Kubikmeter und ein Regionallverband warnt, der Seesaier schöpft.
00:01:12: Das Wasser im Waldlicher Land wird knapp – uns gibt es viele, die es brauchen.
00:01:18: Landwirtschaft, Trinkwasserversorgung an Tourismus schiffert auch der Weser.
00:01:22: Zwarhundert Kilometer entfernt alle greifen auf dieselbe Quelle zu.
00:01:26: Die Frage, die mich diese Woche nicht loslässt Wie lange reicht das Wasser im Wallecker Land noch für alle, die es brauchen?
00:01:32: Und wer entscheidet… wenn es nicht mehr reicht.
00:01:56: mit einem Edersee, der auf einen Rekord niedig Wasser zu steuert.
00:02:03: Mit einem Jahrzehntelang Strei zwischen Waldeck und der Weserregion, der gerade wieder aufbricht Und mit der Frage wäre eigentlich entscheidend wenn das Wasser für alle nicht mehr reicht.
00:02:12: Außerdem gibt es trotzdem noch eine gute Nachricht.
00:02:15: Die kommt diesmal aus Flecht.
00:02:17: auf Los geht's Samstagmittag Bringenhäuser Bucht Edersee.
00:02:40: Aus einem Segelflugzeug heraus ist es gut zu erkennen Ein breiter blaugrüner Teppich auf dem Wasser.
00:02:46: Von oben Sieht aus wie Farbe, die jemand verschüttet hat.
00:02:50: Und tatsächlich sind es Bakterien – Blau-Algen, wie sie im Volksmont heißen und wo sie mit allen gar nichts zu tun haben.
00:02:57: Bei Hitze oder Niedigwasser vermehren sie sich exklusionsartig und genau diese Bedingungen herrschen gerade am Edersee.
00:03:04: Keine zwei Kilometer weiter liegt der Strandbad Waldeck.
00:03:07: Bürgermeister Nikolas Havel musste in den vergangenen Wochen eine ungewöhnliche Entscheidung erklären.
00:03:12: Die Stadt hat die Absperrung entfernt, die sonst dem Badebereich vom offenen See trennt Nicht aus Nachlässigkeit.
00:03:18: Der Wasserstand ist soweit gesunken, dass die Drahtseile der Anlage unter zu starker Zugspannung stehen und reißen.
00:03:25: sie wird es gefährlich also lieber ganz weg damit.
00:03:29: Offiziell gilt das Strandbad seither als geschlossen.
00:03:32: wer warten will tut das auf eigene Gefahr mit der DLG Wachstation als einziger Sicherheit im Rücken.
00:03:40: diese technische Anlage ist Jahrzehnte alt und stammt aus einer Zeit als im Sommer so niedige Pegel nicht so früh und so häufig auftragen.
00:03:47: Das sagt Havel.
00:03:50: Ein einziger Satz, da eigentlich die ganze Geschichte dieser Folge schon zusammenfasst Was einmal für den Ausnahmefall gebaut wurde ist heute der Normalfall Denn das Strandbad ist nur ein kleiner Ausschnitt eines viel größeren Problems.
00:04:04: Während sich in der Bringhauser Bucht die Bakterien vermehren Dosselt das Wasserstraßen und Schifffahrtsamt einige Kilometer weiter an der Sperrmauer Die Abgabe aus dem Edersee auf vier Kubikmeter pro Sekunde.
00:04:15: Das ist die Grenze, die eigentlich nur im Winterhalbjahr gilt.
00:04:19: Wenn dann wegen der Kälte kaum Alben wachsen und der Sauerstoffgehalt im Fluss stabil bleibt.
00:04:24: Jetzt gilt sie im August.
00:04:26: Bei anhaltender Trockenheit wird in etwa vier Wochen ne Marke unterschritten ab der die Behörde nun noch Supi Wasser ablässt wie tatsächlich zufließt.
00:04:35: das ist praktisch nichts.
00:04:36: Die Eder würde unterhalb des Spermaus bei ner Trockenfallen.
00:04:40: Gleichzeitig kämpfen Landwirte im Edertal um ihre Mais erntet.
00:04:44: Zum Beispiel Wasserschifahrer am Twistesee kämpfen um ihre Saison, Kommunen um den Trinkwasser und zwar Interessenverbände – der eine aus dem Walleker Land, der andere von der Weser – die kämpfen seit Monaten in aller Öffentlichkeit um jeden Kubikmeter aus derselben Talsperre.
00:04:59: Je knapper das Wasser wird, desto lauter werden die, die einen Anspruch darauf anmelden Schifffahrt, Tourismus, Landwirtschaft, Trinkwasserversorger, Naturschutz Alle mit guten Gründen!
00:05:09: Und alle greifen auf dieselbe endliche Quelle zu gesteuert von einer Handvoll Behörden, der in Regeln teilweise noch aus einer Zeit stammt, in der diese Konkurrenz gar nicht so existiert hat.
00:05:20: All das fühlt zu der Einfrage die sich durch diese Folge ziehen wird wie lange reicht das Wasser im Valica-Land für alle die es brauchen?
00:05:28: und wer entscheidet darüber?
00:05:30: Gehen wir mal rein!
00:05:32: Okay wer die Podcast folgen kennt der weiß um diesen Schritt zu verstehen muss ich kurz mal zurückgehen.
00:05:39: Diesmal gehen wir ganz an den Anfang.
00:05:40: Der Illersieh ist ja kein natürlicher See, er isst ein Bauwerk.
00:05:44: Von Nassat acht bis Nassats vierzehn errichtete die Preußische Wasserverwaltung Die Sperrmauer im Edertal des letzte große Bauprojekt der Kaiserzeit.
00:05:51: Rund tausend Arbeiter verbauten etwa drehunderttausend Kubikmeter Bruchstein.
00:05:56: Für neunhundert Menschen bedeutete der Bau damals den Verlust ihrer Heimat.
00:06:00: Ihre Dörfer versanken im entstehenden See.
00:06:03: Das kennen wir heute denn sie tauchen inzwischen wieder auf.
00:06:07: Der Zweck der Teilsperre war nie der Terrorismus.
00:06:09: Jeder Talsperre sollte zusammen mit den etwa später gebauten Diebeltalsperren, die Wasserstände der Weser und des im baubefindlichen Mittellandkanten als Stützen damit große Schiffe auch im Sommer fahren können wenn wenig Regenfeld bis heute gehört.
00:06:23: die Talspäre dem Bund betrieben vom Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt.
00:06:27: Hochwasserschutz und Stromentzeugung kamen dann noch als weitere Aufgaben dazu.
00:06:32: Der Freizeitwert des Sees war beim Bau kein Thema.
00:06:35: er entwickelte sich erst später als aus der Wasserstraße nebenbei ein Tourismusmagnet wurde.
00:06:41: Das Regelwerk für die Bewirtschaftung stammt größtenteils aus dem Jahr nineteen sechszig, das ist also mehr als sechzig Jahre her.
00:06:48: Damals wurde das sogenannte Abstauziel von zehn Millionen auf zwanzig Millionen Kubikmeter angehoben, dass die Marke ab der nur noch so viel Wasser abgegeben wird wie zufließt.
00:06:58: Gleichzeitig sank die vorgeschriebene Mindestabgabe von zehn auf sechs Kubikmetern pro Sekunde.
00:07:05: bei der Änderung kamen den Edersee an Rheinland damals echt entgegendes, betont die Weserseite bis heute.
00:07:10: Nur zur Zeit dieses Kompromisses lief der Edersey im statistischen Durchschnitt dreimal pro Jahr komplett voll.
00:07:17: Nach Angaben des Wasserstraßens und Schifffahrtsamts selbst liegt dieser Wert heute bei höchstens Zweifüllung.
00:07:24: Die Grundlage von nünzelt fünfzehntig gilt aber weiter – die Bedingungen unter denen sie beschlossen wurde gibt es nicht mehr.
00:07:31: Diese Verschiebung trifft nicht nur den Edersee, sie zieht sich durch das ganze Wallecker Land Und da gucken wir jetzt mal rein.
00:07:37: Bei der Trinkwasserversorgung sehen die zuständigen Stellen aktuell, wir haben mal gefragt als WZ noch keine akute Gefahr.
00:07:44: Beispiel Axelfog von der EWF unter anderem in Korbach setzt auf ein bewährtes Prinzip gute Vernetzung der Versorgungsanlagen flexible Nutzungen der vorhandenen Wasservorkommen.
00:07:54: und im Bad Wildung das Beispiel gibt es Stefan Tent von der BKW Entwarnung.
00:07:59: er verweist aber darauf dass sich statt in der Vergangenheit bewusst zusätzliche Grundwasserverkommen erschlossen hat um einem damals steigenden Bedarf zu begegnen.
00:08:07: Der große Brunnen der Stadt deckt inzwischen sechzig Prozent des täglichen Bedarfs der Kernstadt, bei dem Tagesbedarf von drei tausenddrahundert Kubikmetern stehen rechtlich gesichert Reserven vom knapp sechstausendsechsundott Kubikmeter gegenüber.
00:08:21: Ein Polzer das hilft doch überall wird investiert.
00:08:25: und die gemeine Willing.
00:08:26: etwa fließen vier Millionen Euro in den Ausbau der Pumpstation aller Regenhausen unter Leitungen ins Uppland.
00:08:32: selbst dort Wo die Versorgung stabil wirkt, gibt es Reibung ums Kumpfwasser.
00:08:37: In Waldeck deckt die Stadt einen Teil ihres Bedarfs aus dem Freienhagner Brunnen der jährlich rund einigtausend Kubikmeter liefert.
00:08:44: Kurz hinter der Kreiskränze im Stadtwald von Wolfhagen findet die dortigen Stadtwerke seit Jahren zwei Millionen Kubikmetern und Wasser pro Jahr.
00:08:53: Der größte Teil davon geht an die Apfelanlage von Alli Nord in Bräuna.
00:08:57: Der Freienhangener Ortsbeirat vermutet seit twenty-dreien zwanzig, dass diese Förderung den Grundwasserpegel unter den eigenen Feldern absenkt.
00:09:05: Belegt ist das nicht", sagt Bürgermeister Nikolas Havel.
00:09:08: Aber die Frage steht im Raum.
00:09:10: Seit Jahren Und im benachbarten Edertal beobachtet Baumsleiter Alexander Paul sinkende Grundwassapegel und verringerte Schüttungen vor allem bei den oberflächennahen Quellen.
00:09:21: Wassermangel für die gesamte Großgemeinde befürchtet er trotzdem nicht.
00:09:24: Die Lage Nordhessen sei nicht mit der in Mittel- und Südhessen zu vergleichen.
00:09:29: Er meint zu Vorsicht.
00:09:31: Zitat, Zisternwasser für die Bewässerung von Hochbeten und Zierpflanzen zu nutzen ist auf jeden Fall richtig.
00:09:36: Und mit einem gelben Ras in den trockenen Sommer sollten und können wir
00:09:40: leben.".
00:09:42: Ähnlich vorsichtig aber nicht alarmiert klingt Weilichs Bürgermeister Nikolas Habe.
00:09:46: Wir haben ihn schon mal gehört.
00:09:47: er sagt im Moment haben wir noch keine akuten Probleme mit der Wasserversorgung.
00:09:51: selbst der Größe bedarf durch das Drachenfest bereite keine Schwierigkeiten.
00:09:56: nur eine Einschränkung macht er sofort.
00:09:58: Ob sich langfristige Dünge folgen, auch auf die tieferen Grundwasserschichten auswecken, zeigt er sich vermutlich erst in einigen Jahren.
00:10:06: Auch die Landwirtschaft spürt die Trockenheit in diesem Sommer besonders deutlich.
00:10:10: Einer Ewen – das ist der Pflanzenbarberater beim Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen sagt – durch die massive Veränderung des Abreifeprozesses beim Silomais werden spätestens Ende Auguste die Maisfelder abgeerntet sein.
00:10:22: Zwei bis drei Wochen früher als sonst.
00:10:24: Eben rechnet den Zusammenhang zwischen Hitze und Wasserbedarf konkret vor.
00:10:29: Er sagt, erhöht sich die Temperatur von twenty-fünf auf fünfundreißig Grad Celsius verdoppelt sich der Wasserbedarf.
00:10:37: Fünfundreißig Grad im Schatten bedeuten für den Mais fünfzig Grad in der Mittagssitze.
00:10:41: Dazu kommt Wind, der die Verdunstung zusätzlich beschleunigt während der Regen ausbleibt.
00:10:47: Thorsten Hahn aus dem Ilarthalle Ortsteil Giflitz bewirtschaftet hundertfünfzig Hektar und versorgt hundertvonzwanzig Milchkühe.
00:10:55: Ihm fehlt schon jetzt ein kompletter Graschnitt.
00:10:58: Vorsicht selber hat er das Stroh, dass er sonst verkauft hätte komplett als Futterreserver eingeplant.
00:11:03: Er sagt sollte alles zusammen nicht ausreichen muss ich zu kaufen.
00:11:06: aber die Preise steigen weil vor allem die Landwirte in Süddeutschland noch viel mehr Bedarf haben.
00:11:11: dort sieht es noch schlimmer auf den Wiesen und Feldern aus.
00:11:15: Auch international spitzt sich die Lage übrigens zu.
00:11:18: In den USA der UK und Russland fällt die Ernte in diesem Jahr ebenfalls kleiner aus was die preise zusätzlich treiben dürfte wie Karl-Josef Wallmanns vom Landesbetrieb erklärt.
00:11:29: Hahn hat deshalb seine Anbaupläne für das kommende Jahr bereits umgestellt, weniger Futtergräser keine Tritizalle mehr dafür mehr Silomais und das Risiko besser zu verteilen denn seine Haupteinnahmequelle ist die Milch.
00:11:41: Sein Fazit für diesen Sommer er sagt noch so ein Jahr wie dieses und es wird richtig schwierig.
00:11:48: Die Zahl der Milchfürbetriebe im Bundesgebiet ist seit dem Jahr von rund neunzigtausend auf unter fünfzigtauend gesunken.
00:11:56: Bei einer Nahtzug leicht bleiben Zahl von Kühen.
00:11:58: Was das für die Infrastruktur im Walldecker Land bedeutet, bringt Kardi Josef Walmans auf den Punkt.
00:12:04: Das ist für Walldeckfang Merk ungünstig, sagt er.
00:12:06: Hinzu kommt was Thorsten Hahn offen anspricht aber selten öffentlich diskutiert wird Der große finanzielle und psychisch Druck unter dem wir arbeiten ist nicht sichtbar Aber erst ab!
00:12:17: Der Spielraum für Betriebe wird immer enger.
00:12:21: Trinkwasser Grundwasser Landwirtschaft überall dieselbe Grundspannung Ein Regelberg gebaut für ein Klima, das es so nicht mehr gibt.
00:12:28: Nirgendwo zeigt sich das so klar wie am Edersee und um den Ederseer herum... ...und da gehen wir jetzt mal hin!
00:12:36: Vor kurzem hat das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt die Abgabe aus dem Eder See über den Zwischenschritt von fünf Kubikmetern auf vier Kubikmeter pro Sekunde gesenkt.
00:12:44: Zur Erinnerung?
00:12:46: Die reguläre Mindestabgabe im Sommer liegt bei sechs Kubikmittern.
00:12:50: Vier Kubikmeter, dass die Untergenze, die sonst nur gilt wenn es zu kalt für Altenmarkstum ist.
00:12:55: Jetzt mit einem August.
00:12:58: Der Grund ist einfach.
00:12:59: Das Amt will den Zeitpunkt hinauszögern, an dem die zwanzig Millionen Kubikmetermarke unterschritten wird.
00:13:04: Ab dann muss die Talsperre nach dem Prinzip Apfluss gleich zu Fluss bewirtschaftet werden.
00:13:10: Aktuell würde das bedeuten nur noch ein Kubikmeter pro Sekunde.
00:13:14: Die Eder fielen unterhalb der Spelmauer praktisch trocken.
00:13:17: Bei Anhalten vier Kubikmittern und ohne nennenswerten Regen wird diese Marke nach jetzigem Stand, ich habe schon gesagt, in etwa vier Wochen unterschritten.
00:13:24: Das Regierungspräsidium Kassel, das ist zuständig für die Gewasserökologie hat der Drosselung übrigens vorab zugestimmt.
00:13:31: Pressesprecher Hendrik Kavallage verweist auf die Erfahrung aus den Jahren twenty- und fünfundzwanzig.
00:13:37: Auch damals wurde deutlich weniger als sie Minimalabgabe abgelassen und der Fluss erwies sich also robust genug um die Belastung zu verkraften ohne dass Pflanzen und Tiere großflächig in Sauerstoffnot gerieten.
00:13:49: Ein Grund dafür Die aufwändige Renaturierung der Eder zwischen dem ervollen Nasee und Fritzler finanziert mit Millionen Euro aus dem hessischen Landeshaushalt.
00:13:58: Die künstliche angelegten Seitenarm- und Auen speichern Wasser, verlangsam die Fließgeschwindigkeit verhindern das sich der Fluss tiefer ins Bett gräbt und das Grundwasser unter den angänzenden Äckern absenkt.
00:14:09: Diese Dürre zeigt sich – das Geld war gut investiert!
00:14:14: Doch diese aktuelle Drosslung ist ja kein Ausreißer.
00:14:17: sie ist der jüngste Akt eines Konflikts der seit Jahrzehnten schmälte und sich seit knapp einem Jahr wieder mehr deutlich zuspitzt.
00:14:25: Im September, im September, wie der Edersee auf den niedrigsten stand seit zweiundzwanzig Jahren nur noch etwa dreizehn Prozent Füllstand.
00:14:33: Die Reaktion aus dem Waldecker Land folgte prompt.
00:14:35: Der Landkreis Waldeck-Frankenberg sowie die Kommunen Waldecks Edartalbad Wildung & Füll verabschiedeten gleich lautende Resolutionen und forderten Land um Bundauf das Bewirtschaftskonzept der Talsperre grundlegend zu überarbeiten.
00:14:48: Landrat Jürgen van der Horst wurde deutlich.
00:14:50: Jedes Jahr im Sommer sehen wir einen leeren Edersee, das ist ein Problem – nicht nur für den Tourismus und die Gastronomie am See sondern auch für Ökologie, Naturschutz und unsere regionale Wirtschaft.
00:15:03: Sein erster Kreis Beigerordneter Kafri Dich Fräse ergänzte die zentrale Forderung einer ausgewogene Interessenabwägung für einen dauerhaft angemessenen Wasserstand als Basis für Grundversorgung Wohn- und Arbeiten in der Region.
00:15:16: Die Antwort aus der Weserregion ließ nicht lange auf sich warten.
00:15:19: Bei der Jahreshauptversammlung der Interessengemeinschaft Oberweser, ausgetragen an Bord des Fahrgastenschiffs Stern von Waldeck – auf einem nach dem Worten des Vizepforsitzenden beeindruckend leeren Ederssee – prallten die Interessen offeneinander.
00:15:32: Thorsten Meier, das ist der Prokurist der Personenschifffahrt Ederssey, forderte von den Kapitänen der Weservlotte niedige Geschwindigkeiten um Wasser zu sparen.
00:15:41: Er sagte, ihr wollt immer unbedingt euren Fahrplan einhalten!
00:15:46: Jörg Menze, Geschäftsführer der Flotte Weser hielt dagegen.
00:15:49: Er sagte ihr fahrt doch jetzt noch.
00:15:51: bei uns geht seit August nichts mehr Meier.
00:15:54: sichtlich verärgert sagt er dann am allerwertesten.
00:15:57: die Räuber Michael Tschühnemann Landrat des westfälischen Kreises Holz-Minden kündigte an diesem Abend ein Gegenresolution an.
00:16:05: fünf Landkreise entlang der Weser wollten sie durch ihre Kreistage unterstützen lassen mit einer klaren Kernforderung formuliert von Geschäftsührer Thomas Vogt An der Betriebsvorschrift für den Edersee darf nichts geändert werden.
00:16:19: Wenige Tage später bezifferte der Weserbund die eigenen Interessen in Zahlen.
00:16:25: Vorsitzender Uwe Beckmeier warte, wer den Wasserzufluss kappt gefährdet achthundertzehn Tonn Biddenschifffahrztransporte tausende Arbeitsplätze zwischen Hanmünden und Minden und verantwortet sechzigtausend Lkw-Fahrten mehr pro Jahr.
00:16:39: Ein dauerhaft garantierter Pegel von mindestens ein Meter zwanzig in Hanmünde sei für ihn nicht verhandelbar.
00:16:47: Der heimische Regionalverband Eder Diemel, kurz RVED, der konnte er dann mit eigenen Zahlen.
00:16:55: Vorsitzender Winfried Geißler rechnete vor, früher lief die Tatsperre durch Schneeschmälz und Regenfälle rechnisch dreimal pro Wirtschaftsjahr voll – heute reicht es nicht einmal mehr für Zweifelungen.
00:17:07: Werra und Fulda lieferten rund seventy-fünf Prozent des gesamten Zuflusses zur Weser, der Edersee gerade einmal das restliche Viertel.
00:17:14: Der Edersee kann nicht mehr liefern, sagte Geißler.
00:17:18: Die Region hänge an diesem Wasser.
00:17:20: der direkte und indirekte Tourismusumsatz am Edersee liegt bei fünfhundertsiebzig Millionen Euro im Jahr.
00:17:26: Der RVED fordert deshalb eine sogenannte Halterlinie.
00:17:30: Die Halter Linie Hundertfünfzwanzig sinkt der Füllstand auf hundertfünfundzwanzige Millionen Kubikmeter so bis Ende August automatisch nur noch die Mindestmenge fließen.
00:17:39: Wie berechtigt diese Forderung ist?
00:17:42: Zeig eine Zahlenreihe, die der RVED im Juni XXVI vorlegte und die den eigentlichen Kern des Problems offen legt.
00:17:49: In den Jahren
00:17:54: XVIII.,
00:17:54: XIX.,
00:17:54: XII.
00:17:55: stattete der Edersee jeweils mit vollem Stand in die Saison.
00:17:58: Trotzdem wurde die kritische Marke von Vierzig Millionen Kubikmetern in jedem dieser Jahre zwischen dem zehnten August und dem achten September unterschritten.
00:18:08: Selbst in den beiden Jahren – mit besonders sparsam Winterbetrieb in den siebzehn und fünfzwanzig, brachte das beim Ablassen von drei Millionen Kubikmetern täglich im trockenen Sommer nur eine Woche Zeit gewinnen.
00:18:20: Der RVED zieht daraus diesen Schluss.
00:18:23: Ein voller Edersee am ersten Mai reicht nicht aus wenn dem Sommer weiterhin zu viel Wasser abgegeben wird.
00:18:29: Als das Regierungsbesied im Kassel und das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt im Juni sechsundzwanzich ankündigten dass winderliche Wassermellenschmint mit externer Expertise weiterzu verfeinern reagierte der RVD scharf Das löse das eigentliche Sommerproblem nicht.
00:18:45: Der Edersee darf nicht länger nur als Wasserspeicher betrachtet werden, er ist Lebensraum, Wirtschaftsfaktor und touristisches Herzstück der
00:18:51: Region.".
00:18:53: Das sagt der Verband in einer Stellungnahme.
00:18:56: Statt kleiner zu werden wachsen die Ansprüche an das Edersey-Wasser der Wahl eher.
00:19:01: Beim Wesertag XXVI in Hameln forderten Wirtschaftswahn WESA und Weserbund – Zitat verlässliche Wasserstände klare Zuständigkeiten und entschlossenes politisches Handeln für die Oberwesen Im Zentrum der bevorstehenden Rückbau des stiegelächten Atomkraftwerks grunde.
00:19:17: Der Emmertaler Bürgermeister Dominik Pettershofft große Bauteile künftig wieder per Schiff über die Weser abtransportieren zu können, das würde Punkte L-zusätzliche wählen aus dem Edersee erfordern genau in der ohnehin knappen Sommerzeit.
00:19:30: Auch Sascha Wagner Geschäftsführer der AHEI Unternehmensgruppe Die Weserkies verarbeitet macht seine Position deutlich.
00:19:37: Ohne ein Mindestpegel vom Einmeter zwanzig in Herrn Münden könne seine Flotte nicht sicher fahren lassen.
00:19:44: Sein Unternehmen bewegt siehundertausend bis achthunderttausend Tonnen Rohstoff pro Jahr, kann aber wegen fehlender Fläche nur hundertzwanzigtausenden Tonnen auf Halde lagern.
00:19:53: Bewege ich Wasser im Sommer?
00:19:55: sagt Wagner bedrohe sein Geschäft existenziell was diesen Streit besonders zäh macht.
00:20:01: selbst die Kompromissvorschläge scheitern an der Praxis feste Ruhltage an denen kein Wasser für die Schifffahrt entnommen wird.
00:20:08: Wagner hält das für kaum umsetzbar, weil das Kies- und Betongeschäft unter der Woche läuft.
00:20:13: Die Fahrgaststilfahrt vor allem am Wochenende – eine echte Rohphase gibt es dadurch faktisch nicht!
00:20:19: Landrat Schühnemann aus Holzminden lehnt regionale Anleihengänge grundsätzlich ab.
00:20:24: Eine Entscheidung muss auf Bundesebene und nicht auf regionaler Ebene getroffen werden.
00:20:28: Und ist auch gut so, weil es eben nicht um lokale Einzelinteressen sondern um weitreichende überregionale Folgewirkungen geht sagt er.
00:20:36: Differenzierter ausert sich Herrn Mündens Bürgermeister Tobias Dannenberg.
00:20:39: Die Interessen beider Seiten seien gleichermaßen berechtigt, zitat Es brauche eine Lösung auf belastbarer fachlicher Grundlage.
00:20:48: Auf die Frage ob die Wallecker-Kommunen notfalls gerichtlich gegen das Wasserstraße am Vorgehen könnten antwortete Landrat van der Horst bei einem Polittalk im Rahmen der Edetale Gewerbeschau ausweichend.
00:20:59: So ein Verfahren wäre sehr schwierig sagt er.
00:21:02: es finden aber durchaus kritische Diskussionen mit dem verschiedenen Beteiligten statt auch wenn wir den nicht öffentlich führen können.
00:21:09: Der Twistesee ist kleiner als der Edersee, aber vom selben Grundproblem betroffen.
00:21:13: Werner Hartmann hat die dortige Wasserschieranlage nix mit eigenen Händen aufgebaut.
00:21:19: Diesem Sommer musste er den kompletten Saisonausfall hinnehmen.
00:21:22: Sein Vorwurf?
00:21:23: Bereits im Dezember zwanzig-zwanzig sei absehbar gewesen, dass der Wasserstand zu niedrig werden würde!
00:21:29: Eine frühere und konsequentere Reduzierung des Abflusses hätte nach meiner festen Überzeugung ausgereicht um die Anlage rechtzeitig zum Saisonstaatbetriebsbereit zu machen, sagt Hartmann.
00:21:40: Stattdessen sei erst Monate später nachgeregelt worden.
00:21:44: Mein Telefon steht nicht still – alle wollen wissen wann es endlich wieder losgeht", sagt er.
00:21:49: Das Regierungspräsidium Kassel weist die Kritik in der Stellungnahme zurück.
00:21:53: Aufgrund des trockenen Winters im Winter ist bereits das gesamte Winterhalbjahr durch niedrigwasser geprägt gewesen.
00:22:00: Das Sommerstauziel habe trotz zusätzlicher Maßnahmen nicht erreicht werden können.
00:22:04: Seit Januar XXVI werde die Talsperre bereits in einem Sonderbetrieb mit reduzierter Mindestabgabe gefahren, um eine stärkere Entlegerung zu dämpfen.
00:22:13: Zwei Seiten zwei Ploktisible-Versionen und ein Wasserschiefverein der die ganze Saison verloren hatte.
00:22:21: Auch an der Weser selbst zeigen sich längst die Folgen nicht nur in Presseerklärungen.
00:22:26: Mark Förster ist Geschäftsführer der Wesersteintouristik in Hermünden.
00:22:30: Der musste sein Fahrgastschiff in diesem Sommer bereits zum sechsten Mal in sieben Saisons vom lahmensgebenden Anleger umziehen Zum ersten Mal schon im Juli.
00:22:38: Das tut weh, sagt er – genau an diesem Anleger sorgt die Laufkundschaft für gutes Geschäft!
00:22:44: Für das Fahrgastschiff Hessen in Bad Karlshafen ist die Saison XXI bereits beendet drei Wochen früher als im Vorjahr.
00:22:52: wie Geschäftsführer Ruger Merck bestätigt und auch die Tierweltgerät unterdruckt, wundert Schminke von der Fischereingenossenschaft Hannmünden, beobahnte zunehmenden Stress bei den Fischen durch die ständigen Wasserstandschwankungen und eine wachsende Zahl schwerer Walla zur letzten Exemplar mit zwei Meter vierzig Länge das große Mengen anderer Fischarten frisst.
00:23:12: Das sind da riesige Schäden, die uns entstehen", sagt Schminke.
00:23:16: und noch eine Dimension rückt gerade erst richtig in den Blick – Die Ökologie des Edersi ist selbst.
00:23:22: Bislang stand bei der Zuständigkeit des Regierungspräsidiums vor allem der winterliche Hochwasserschutz im Vordergrund Und das ändert sich gerade.
00:23:29: Unterschreitet er sehr regelhaft im frühen Sommer die Marke von vierzig Millionen Kubikmetern dann drohen zwei Probleme gleichzeitig Die renaturierten Auen der unteren Ener könnten austrocknen, sobald das Prinzip zuflussgleich Abfluss greift.
00:23:43: Und auf der verbliebenen Wasserfläche des Sees können sich binnen weniger Tage große Blauagenteppiche bilden mit möglichen Folgen bis hin zu Fischstärmen wie es einige Beobachter aus früheren Sommern bereits vermuten.
00:23:55: Pressereferent Alexander Lutz bestätigt auf Anfrage dass.
00:23:59: hessische Landesamt für Naturschutz Umwelt und Geologie hat im vergangenen Jahr bereits regelmäßig Wasserproben in unterschiedlichen Tiefen gezogen als Vorarbeit für ein größeres Untersuchungsprogramm der Bundesanschalt für Gewässerkunde.
00:24:11: Ziel ist, die Wasserqualität vor und nach dem Erreichen der Vierzig-Millionenmarke wissenschaftlich zu beschreiben.
00:24:18: Nur eine stellt glückgleich klar – damit gehen nicht zwangsläufig andere Bewirtschaftsoptionen oder neue Mindesteinhilfe einher.
00:24:26: Man untersucht also ohne Zusage, dass die Ergebnisse irgendwas ändern.
00:24:31: Diese Gemengengelage bekommt in dieser Woche übrigens ne bemerkenswerte Neuwendung.
00:24:37: Für diesen Donnerstag, am zwanzigsten August sechzehnunddreißig, lädt eine parteiübergreifende Koalition aus drei Edersie-Kommunen zu einer öffentlichen Kundgebung ans Besucherin von Zentrum an der Sperrmauer Westseite ein.
00:24:49: Unter dem Motto Wasser verbindet, Ederssee und Oberweser gemeinsam denken für ein faires Wasserminagement.
00:24:56: Mit dabei die Ortsverbände von SPD, CDU, Grünen, Freien Wählern, FDP, Linken unter Wählergemeinschaft via Edertaler über Parteigenzene weg also was in der Kommunalpolitik ja nicht nur vorkommt.
00:25:10: Die Organisatoren betonen ausdrücklich, wir wollen keine Auseinandersetzung zwischen Edersing und Oberwesen sondern einen Dialog miteinander.
00:25:19: Gefordert werden eine Modernisierung der Betriebsbauschriften unter Berücksichtigung des Klimawandels, transparente und flexible Wasserabgaben statt starrer Regeln, ne bessere öffentliche Nachvollziehbarkeit von Pegelständen und Entscheidungsgrundlagen Wasserstraßenverwaltung, Wirtschaft, Tourismus, Landwirtschaft und Naturschutz.
00:25:41: Der RVED begrüßt die Initiative, mahnt aber zu Eilen.
00:25:46: Gleichzeitig läuft uns die Zeit davon.
00:25:48: Die Probleme sind seit Jahren bekannt.
00:25:50: Jetzt müssen die zuständigen Behörden rasch handeln und konkrete Maßnahmen anleiten sagen die Vertreter.
00:25:56: An der eigenen Kernforderung hält er Verband auch fest.
00:25:59: Solange der Richtpegel von hundertzwanzig Zentimetern in Herrn Münden gilt soll die Haltelinie Hundertfünfundzwanziger automatisch greifen.
00:26:06: Neu ist eine zusätzliche, sehr konkrete Zahl.
00:26:10: Die Mindestreserve soll von derzeit vierzig auf fünfsechzig Millionen Kubikmeter bis zum fünftzehnten September steigen damit in den kritischen Sommermonaten mehr Wasser im See bleibt und zugleich wie der RVED betont ein faire Ausgleich mit der Oberwesermögliche ist.
00:26:25: Wenn ich mir das jetzt alles so anschaue dann zeigt sich ein Bild was wir schon öfters in dem Podcast gesehen haben es gibt für diesen Edersee keine Stelle die alle Interessen zusammen denkt.
00:26:36: Das Wasserstrafen- und Schiffwärtsamt ist zuständig für die Schifffahrt auf der WESA.
00:26:41: Und hält sich an eine Betriebsvorschrift, die im Kern aus dem Jahr nineteen sechszig stammt.
00:26:46: Das Regierungspräsidium Kassel ist zustendlich für die Gewässerökologie hat sich aber wie die eigene Kommunikation zeigt bislang vor allem um den winterlichen Hochwasserschutz gekümmert und entdeckt die Zuständigkeit für den sommerlichen Gewässerschutz gerade neu.
00:27:00: Der Landgeist Walik Fangenberg und die Anreiner Kommunen können Resolutionen verabschieden.
00:27:04: haben wir keine rechtliche Hand?
00:27:05: habe die Bewirtschaftung zu ändern.
00:27:08: Landrat van der Horst selbst träumt ein, dass ein Gerichtsverfahren aussichtslos wäre.
00:27:13: Der RVED liefert die schärfsten Zahlen und die konkretesten Vorschläge ist aber ein Interessenverband ohne jede Entscheidungsbefugnis.
00:27:21: Und die Bundesebene an die Landrat Schünemann aus Holzminnen, die Entscheidung ausdrücklich delegieren möchte hat bislang keine erkennbare Eile sie zu treffen.
00:27:30: Jeder verwaltet seinen eigenen Ausschnitt.
00:27:33: Niemand trägt die Verantwortung für das Ganze!
00:27:36: Das ist die Konsequenz eines Systems, das unter anderem für ein anderes Klima gebaut wurde.
00:27:41: Als die preußischen Ingenieure die Spermonau planten sollte der See rechnerisch mehrfach im Jahr komplett voll laufen.
00:27:48: Das hat über Jahrzehnte funktioniert!
00:27:50: Die Regeln von neunzehntfünbensechzig basieren auf genau diese Annahme – reichlich Wasser im Winter, dass im Sommer verteilt werden kann.
00:27:56: Diese Annahmen gilt nicht mehr.
00:27:59: Der Edersee läuft nach eigenen Angaben des Wasserstrafen und Schifffahrtsamts heute höchstens noch zwei Mal im Jahr vor.
00:28:05: Höchstes Trotzdem bleibt die Abgabevorschrift von damals gültig.
00:28:09: Niemand hat sie grundlegend an das neue Klima angepasst, es wurde wie die Diskussion vom Juni dieses Jahres zeigt bislang nur über technische Verfeinerungen der Wintersteuerung diskutiert also über die Frage wie voll der See am ersten Mai ist nicht über die frage wie viel im Juli und August abfließen darf.
00:28:27: genau hier liegt für mich die eigentliche Erkenntnis dieses Sommers.
00:28:31: Die Zahlen des RVD zeigen es unbestechlich selbst in den Jahren in denen der Edersee mit Vollstau in die Saison startete.
00:28:37: Zur Erinnerung, im Jahr zwei Tausend Fünfzehn, zum Jahr zwei tausend Achtzehn und zum Jahr zweitensneunzehnte.
00:28:45: Der wurde die kritische Vierzig Millionen-Marke trotzdem jedes Mal zwischen Anfang und Mitte August unterschritten.
00:28:50: Ein voller See im Frühling löst das Problem nicht!
00:28:53: Das eigentliche Problem entsteht durch das was im Sommer selbst abgelassen wird.
00:28:57: Genau diese Stellschraube fasst bislang niemanden mit der nötigen politischen Entschlossenheit an weil sie die eine Frage aufwirft, die alle Beteiligten bislang vermeiden.
00:29:08: Wessen Interesse wiegt hier eigentlich schwerer wenn alle Interessen irgendwie legitim sind?
00:29:14: Für dich im Maliker Land bedeutet das etwas sehr Konkretes ob dein Trinkwasser sicher ist, ob die Landwirte in deiner Nähe ihre Existenz halten können, ob der Strandbad den Walldeck in fünf Jahren noch geöffnet hat oder ob der Wasserschiefer einabdwiste seine Zukunft hat.
00:29:28: all das hängt nicht allein von der Frage ab wie viel Regen fällt.
00:29:33: Es hängt auch davon ab, wie ein Kompromiss aus dem Jahr nineteen sechszig heute weiterlebt und wie ernsthaft die Beteiligten bereit sind ihn neu zu verhandeln.
00:29:42: Diese Verhandlung findet – wie Landrat von der Horst selbst formuliert – größtenteils nicht öffentlich statt.
00:29:48: Kritische Gespräche ja aber ohne Zeitplan, ohne verbindliches Ergebnis, ohne dass die Menschen, die am Ende die Folgen tragen den Fortschritt nachvollziehen können.
00:29:56: Und das ist kein direkter Vorwurf an eine einzelne Behörde oder einen einzelnen Verband Zum Beispiel Weserbund und Wirtschaftsverband Weser, die vertreten legitime wirtschaftliche Interessen.
00:30:07: Genauso aber wie der RVED und die Wallecker Kommunen.
00:30:10: Beide Seiten stützen ihre Position mit Zahlen, die sich nicht so vom Tisch wischen lassen.
00:30:15: Achtundazientausend Tonnen Binnenschiff hat Transporte auf der einen Seite, fünfhundertseptzig Millionen Euro Tourismus Umsatz auf der anderen.
00:30:22: Beides ist real!
00:30:24: Beides betrifft Existenzen.
00:30:26: Das freiheitliche Grundprinzip unserer Verwaltung sieht genau dafür eigentlich ein Weg vor Eine Abwägung durch eine Stelle, die für das ganze Verantwortung trägt und diese Abwigung öffentlich begründet.
00:30:37: Diese Stelle fehlt hier bislang sichtbar!
00:30:41: Was das für dich bedeutet ist deshalb weniger ne Frage nach Schuld als eine Frage nach Wachsamkeit.
00:30:47: Achte doch mal in den kommenden Monaten darauf ob es auch den kritischen Diskussionen von denen der Landrat spricht tatsächlich eine politische Neubewertung wert wie sie näher auf EURD fordert oder ob es bei technischen Anpassungen der Wintersteuerung bleibt die das eigentliche Problem, wie die eigenen Zahlen des Verbandes zeigen nicht lösen.
00:31:06: An dieser Stelle noch etwas deutlicher – es geht um mehr als um Streit zwischen zwei Regionen.
00:31:11: Es geht um die Frage, wie unsere Verwaltung mit begrenzten gemeinsamen Ressourcen umgeht wenn der Klimawandel die Grundlagen verschiebt auf denen die alten Kompromisse beruht haben.
00:31:21: Das Grundgesetz kennt für solche Konflikte ein Prinzip den Ausgleich widerstreiten der gleichermaßen berechtigter Interessen durch eine dafür zuständige demokratisch-legimitische Stelle.
00:31:32: Nicht durch das, was zufällig lauter, besser organisiert oder wirtschaftlich stärker
00:31:37: ist.".
00:31:38: Genau dieser Ausgleich fehlt hier bislang als sichtbarer nachvollziehbarer Prozess.
00:31:43: Was stattdessen stattfindet sind Presseerklärungen, Resolutionen und Gegenresolutionen.
00:31:48: Ein öffentlicher Schlagabtausch wären die eigentliche Entscheidungen, wie Slandrad von der Horst formuliert nicht öffentlich verhandelt wird.
00:31:56: Das ist bitter, weil beide Seiten in der Sache nicht unvernünftig argumentieren.
00:32:00: Die Weserregion verweist zurecht darauf dass Millionen Investitionen im Vertrauen auf eine seit sechzig Jahren geltende Betriebsvorschrift getätigt wurden.
00:32:08: Wie diese Vorschrift jetzt kurzfristig ändert trifft Existenzen die sich auf geltendes Recht verlassen haben.
00:32:15: Der FRVD wiederum verweißt zurech darauf das genau dieses Vertrauen auch einen Klimaanahme beruht dies empirisch nicht mehr gibt.
00:32:22: Austral-vollfüllungen pro Jahr sind weniger als zwei geworden.
00:32:26: Beide Positionen für sich genommen sind stichhaltig.
00:32:30: Das Problem ist also nicht die Position der ein oder anderen Seite, das Problem ist dass niemand mit der Autorität und der Verpflichtung ausgestattet ist zwischen ihnen eine verbindliche öffentlich begründete Entscheidung zu treffen und zwar innerhalb eines Zeitrahmens der Zudringlichkeit der Lage passt.
00:32:46: Für dich im Wallecker Land heißt es ganz praktisch Die Entscheidungen, die über die Zukunft des Strandbarz-Waldecks, über die Existenz des Wasserschiefereins am Twistesee, über den Wasserpreis deiner Kommune und über die Wettbewegspfähigkeit der Landwirtschaft in deine Nähe mitentscheiden – die fallen nicht hier.
00:33:01: Nicht öffentlich.
00:33:03: Nicht auf einen erkennbaren Zeitpunkt hin.
00:33:04: Das bedeutet nicht, dass du machtlos bist!
00:33:07: Es bedeutet das Genaues Hinschauen sich lohnt bei den Kreisdachssitzungen, bei den Stellungnahmen der Kommunen, bei jeder neuen Presseerklärung aus Kassel oder von der Weser.
00:33:16: Wir als WZ werden dranbleiben weil wir der festen Überzeugung sind, wenn ein Konflikt dieser Deutlichkeit dokumentiert ist.
00:33:23: Mit Zahlen mit Zitaten und einer klaren zeitlichen Dringlichkeit dann verdient er auch eine Entscheidung die genauso öffentlich fällt wie das Streit selbst ausgetragen wird.
00:33:33: Bemerkenswert ist deshalb was sich in dieser Woche zum ersten Mal zeigt Eine parteiübergreifende Koalition aus drei Elaseekommun fördert öffentlich genau das was bislang fehlt Ein transparentes gemeinsames Verfahren das Bund, Länder, Kommunen, Wasserschrasenverwaltung, Wirtschaft, Tourismus, Landwirtschaft und Naturschutz an einen Tisch holt.
00:33:52: Statt einzelnen Interessen gegeneinander auszuspielen.
00:33:55: Ob aus dieser Forderung tatsächlich ein verbindliches Verfahren mit festem Termin wird ist offen aber die Kundgebung zeigt der Druck diese Verantwortungslücke zu schließen wächst nicht mehr nur fachlich sondern jetzt auch parteiübergreifend politisch in den kommenden Wochen wenn du diese Folge bei Veröffentlichungen hörst am achtzehnten, achten, sehn, zwanzig, sechsundzwanzig.
00:34:16: In den kommenden Wochen entscheidet sich einiges, und einiges davon lässt sich schon jetzt terminieren.
00:34:21: Am Mittwoch, dem Neunzehn-August lädt der Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen um neununddreißig zum Infotag am Maislabyrinth in Basen auf.
00:34:27: Beantwortet werden genau dort die Fragen wie die Landwirte wie Thorsten Hang gerade umtreiben.
00:34:32: Man wird geerntet – wie lässt sich der Maisanbau nachhaltiger gestalten?
00:34:36: Welche moderne Technik hilft beim Wassersparen?
00:34:38: Vorgestellt werden unter anderem Hebizitstrategien unter Einsatz einer Hacke Mais.
00:34:46: und um die Hacke Band-Applikationen und Spurführungssysteme.
00:34:50: Wer mag, kann sich zudem den meist landesorten Versuch und die EU-Sortenprüfung in drei Verzahlen von zweihundert bis zweieinundzwanzig Direktverorte ansehen.
00:34:59: Ein sehr praktischer, sehr konkreter Termin.
00:35:01: Dann gibt es noch diesen anderen!
00:35:04: Für Donnerstag, zwanzigsten August, sechzehnundwahrsich, lädt die parteiübergreifende Koalition zur Kundgebung ans Besucherinfozentrum an der Sperma Westseite ein.
00:35:12: Reingeladen sind ausdrücklich nicht nur Kommunalpolitikerinnen und Kommunalpolitikern, sondern Bürger.
00:35:18: Bürgerin Betriebe unternehmen aus der Region.
00:35:20: Wer wissen will wie es ernst ist der Politik mit einem fehlentransparenten Wassermenschmied wirklich ist kann hier eine erste Antwort bekommen Nicht in der Pressemitteilung Sondern live.
00:35:30: an der Sperrmauer Am Edersee selbst tickt derweil ne Uhr die niemand anhalten wird.
00:35:37: Bleibt das bei vier Kubikmetern Abgabe pro Sekunde Und bleibt den Regen aus wird die zwanzig Millionen Kubikmeter Marke nach heutigen Stand in etwa vier Wochen unterschritten.
00:35:46: Von da an gilt Abfluss, leicht Zufluss.
00:35:49: Sollte soweit kommen wäre das nach den bisherigen Einschätzungen des RP Kassel zwar ökologisch verkraft war – wie sich in den vergleichbaren Jahren ja gezeigt hatte – ein Testwahl für die renaturierte Eder wäre es trotzdem und zwar einer der sich in kommenden Wochen live beobachten lassen würde.
00:36:04: Parallelen dazu laufen im Hintergrund die Wasserproben die das hessische Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie im Auftrag des RP zieht.
00:36:12: Vorarbeit für ein größeres Untersuchungsprogramm.
00:36:16: Und dann ist er noch einen Termin der auf den ersten Blick nichts mit der Dürre zu tun hat – bei genauem Hinsehen doch mitten hineingehört!
00:36:22: Am vierzehnzehn August ist ein Montag, neunzelneißig, tagt die gemeine Vertretung Föhl in der Henkelhalle.
00:36:28: Auf der Tagesordnung die Neufassung der Überschwemmungsgebiete entlang der oberen Eder von der Hessischen Nordrhein-Westfälschengrenz bis zum Ederstausee bei Herzhausen.
00:36:38: Betroffen sind unter anderem die Föhlerortzeile Ederbringhausen, Schmidt-Lothalm, Kirchlothalem und Herzhausend.
00:36:44: Das Epikassel zieht neue Grenzen für Flächen, die statistisch einmal in hundert Jahren überschwemmt werden könnten – mit Bauverboten und besonderen Auflagen für die Betroffenen.
00:36:54: Ortsverstehe Volker König enthielt sich bei der Vorabstimmung weil er größere Auswirkungen auf geplante Annotumbauten befürchtet.
00:37:00: Der Verordnungsentwurf liegt noch bis zum zweiten Oktober übrigens zur Einsicht aus.
00:37:05: Es ist ja irgendwie eine bemerkenswerte Gleichzeitigkeit, während der Edersee auf dem möglichen Rekord niedrig Wasser zu steuert und eine ganze Region um jeden Kubikmeter streitet zieht die selbe Behörde in einem Nachbarort in aller Ruhe neu gänzen für den Fall eines Jahrhunderts Hochwassers.
00:37:21: Beides ist notwendig bei.
00:37:22: es hat seine eigene Logik.
00:37:24: noch zeigt es wie unterschiedlich die Zeithorizonte sind mit denen hier gearbeitet wird.
00:37:29: Da eine reicht hundert Jahre in die Zukunft, der andere zählt in Wochen bis zur nächsten kritischen Marke.
00:37:35: Was am Ende bleibt, ist die offene Frage.
00:37:38: Der VED fordert eine politische Neubewertung der gesamten Bewirtschaftung nicht nur technische Feinjustierung – ob sie kommt, ob sie öffentlich verhandelt wird und weiter größtenteils hinter verschlossenen Türen.
00:37:50: das wird sich zeigen!
00:37:52: Wie erlebst du diesen Dürre-Sommer bei dir vor Ort?
00:37:55: Singt der Pegel in deinem Bach, versiegt ein Brunnen den du kennst oder merkst du bislang wenig davon?
00:38:01: Schreib es mir gern, Kontakt findest Du in den Shownots.
00:38:06: Direkt nach der letzten Folge habe ich eine Nachricht bekommen, die mich richtig gefreut hat.
00:38:10: Frank Furek das ist der Enterprise Editor beim US-Fachmagazin Meeting Plays Das bericht über die Fleischindustrie und Meat Processing vor allem in Nordamerika.
00:38:20: Der hat unsere Berichteerstattung zum Fall Wilke Wurst entdeckt.
00:38:23: Er schreibt dass strafrechtliche Anklagen gegen Manager in der Fleischindustrie auch für sein internationales Fachpublikum besonders interessant seien.
00:38:31: wird er besonders mit Blick darauf wie das Gericht am Ende entscheidet?
00:38:35: Ich fand es interessant.
00:38:36: Er hat mir außerdem Material zu einem ähnlichen Fall in den USA geschickt, dem Listerienausbruch bei Boardshead vor zwei Jahren.
00:38:44: Frank, danke für diesen Blick von außen auf ein Thema das hier vor der eigenen Haustür verhandelt wird.
00:38:49: Genauso wie Rückmeldungen zeigen mir, wie weit lokale Geschichten manchmal tragen können.
00:38:55: Gib mir gerne Feedback zur Folge!
00:38:56: Welche Themen interessieren dich und was brennt ihr auf die Nägeln?
00:39:00: Sende mir eine WhatsApp-Sprache recht an Null-Ein-Sieben-Null oder eine E-Mail an lokalrunde.atwlzonline.de Und wenn du magst, wenn mir schreibt kann mit seiner Nachricht auch als Leserbrief in der Weihkühlenanlasszeitung erscheinen.
00:39:14: Sag mir bitte, wenn du das nicht möchtest und ich lasse dich nicht aus dieser Folge ohne eine gute Nachricht!
00:39:22: Die kommt diesmal aus Flechthof.
00:39:24: Am einzigen Rentmeisterhaus des Flechthaufferklosters geht es nämlich mit der Sanierung weiter.
00:39:28: Seit diese Woche stehen Handwerker auf der Baustelle und bauen das Gerüst auf.
00:39:32: Das ist ein sichtbares Zeichen dafür, dass ein Stück warlecker Baugeschichte gerade Schritt für Schritt gerettet wird.
00:39:37: Das Rentmeisterhaus zeigt schon auf den ersten Blick wie unterschiedlich seine Bauteile gewachsen sind.
00:39:43: An der Südseite besteht der linke Haustal aus massiven Steinen.
00:39:47: Der rechte Teil samt Giegel dagegen aus Fachwerk.
00:39:49: Zwei Bauweisen eingebäude Jahrhunderte alt.
00:39:53: Nach dem bisherigen Arbeiten an einer äußeren Substanz steht nun der dritte große Schritt der Sanierung an – die Innenausbau!
00:39:59: Die Wände im Inneren sollen eine Dämmung erhalten.
00:40:02: Insgesamt entfallen auf die Instandsenzung rund zwei Komma acht Millionen Euro.
00:40:05: Eine hebliche Summe für ein einzelnes Gebäude, aber auch ein klares Bekenntnis dazu dass sich diese Imposition in die Zukunft des Ortes lohnen soll was mich an dieser Nachricht besonders freut.
00:40:16: während Andersmo im Walleker Land gerade um jeden Kubikmeter Wasser gestritten wird du hast es gerade gehört entsteht in Flechtdorf mit viel Geduld und Millionen Aufwand ein Stück gemeinsame Geschichte neu.
00:40:27: Das zeigt, dass Investitionen in die Region auch dann weitergehen wenn andere Themen gerade viel lauter sind.
00:40:34: Und das sich langfristiges Engagement für das Wallecker Land am Ende auszahlt!
00:40:51: und bewerte ihn auf Spotify, YouTube usw.
00:40:59: Neue Personen kommen immer Dienstags.
00:41:01: Alle Infos zu dieser Folge findest du auf www.willz-online.de.
00:41:07: bis nächste Woche mit den Themen die Walik bewegen Dein Dennis Schmidt.
Neuer Kommentar